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Neue Ausgabe der „Volksmusik-Zeitung“ für das Rosenheimer Land

Liedaufzeichnung von Ernst Schusser um 1980 bei Fritz Huber, Ostermünchen.
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Liedaufzeichnung von Ernst Schusser um 1980 bei Fritz Huber, Ostermünchen.

Rosenheim – Im Juni ist eine neue Ausgabe der „Volksmusik-Zeitung“ für das Rosenheimer Land und die Nachbargebiete erschienen.

Hier finden sich auf 32 Seiten Informationen über Lieder, Instrumentalmusik, Tänze und vieles mehr.

Wer die Sommerausgabe für die Monate Juni bis Mitte September kostenlos erhalten möchte, schickt seine Postadresse an die Kreisvolksmusikpflege Rosenheim: Ernst Schusser, Friedrich-Jahn-Straße 3, 83052 Bruckmühl, ernst.schusser@heimatpfleger.bayern oder Fax 0 80 62/7 76 75 05.

Einige Schlaglichter aus dem Inhalt: Auf drei Seiten stellen sich die drei jungen Frauen von der „Höglinger Stubenmusi“ vor – mit Text, Bild und einem selbergemachten Stückl.

Der Volksmusikant, Sprecher und Organisator von Volksmusikveranstaltungen, Bert Lindauer aus Griesstätt, erinnert sich an den Beginn der „Wasserburger Volksmusiktage“, deren Gründung eng mit dem Ende des Landkreises Wasserburg im Zuge der Gebietsreform 1972 in Verbindung steht.

In einem Beitrag wird zum 99. Geburtstag des Wiener Volksmusikforschers Prof. Walter Deutsch auf dessen Wirken für die Volksmusikpflege im Rosenheimer Land hingewiesen: Er hat unter anderem im Sommer 1967 die Noten vom „Rosenheimer Hochzeitsmarsch“ aus dem frühen 19. Jahrhundert „ausgegraben“, der seither von manchen Volksmusikgruppen zu Ehren des Hochzeitspaares neu interpretiert wird.

Zudem hat Prof. Deutsch ab 1966 zahlreiche Materialien in der „Sänger- und Musikantenzeitung“ veröffentlicht, die Wastl Fanderl (Frasdorf) und Annette Thoma (Riedering) damals erarbeitet und herausgegebenhaben.

In der „Volksmusik-Zeitung“ werden auch mehrere Lieder und Instrumentalstücke mit Bezug zu unserer Heimatregion für das praktische Singen und Musizieren veröffentlicht.

Helmut Scholz (Rosenheim) hat einen Landler aus einer Musikantenhandschrift aus dem Mangfalltal (um 1850, Kirchdorf am Haunpold) für zwei Zithern oder andere Instrumente hergerichtet.

Der Auer Hansl (Hammer au) steuert seinen „Floriani-Landler“ für dreistimmige Stubenmusik bei. Geistliche Volkslieder für das Hochzeitsfest oder als Tischgebet laden zum Singen ein – so auch das Lied vom „Boarischen Hiasl“ oder „Herr Korporal, i bitt recht schee“, das aus der Überlieferung vom ehemaligen Postboten Fritz Huber (1894-1982) aus Ostermünchen stammt.

Aber auch viele Volksmusik-Termine laden zum Mitmachen ein: Die „Montagsinger“ freuen sich auf viele Gäste, die am Montag, 20. Juni um 19 Uhr im Gemeinschaftshaus Oberholzham (Markt Bruckmühl) mitsingen wollen – zur eigenen Freude und ohne Leistungsdruck. Genauso fordern die „Moritatensänger“ mit Bildertafel und Liederheften am Sonntag, 26. Juni von 13 bis 16 Uhr beim Markt im Zentrum von Prien zum Mitsingen von Moritaten, alter Balladen oder aktueller Ereignislieder von Räubern und Wildschützen auf.

Wer gern bei einem volksmusikalischen Ausflug nach Tegernsee am Samstag, 25. Juni dabei ist und Wissenswertes über Herzog Max oder Franz von Kobell erfahren will und dabei in geselliger Runde den alten Tegernseer Landlern lauschen oder bei geselligen Volksliedern mitsingen will – der wendet sich an die Kreisvolksmusikpflege. Ein paar Plätze sind noch frei.es

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