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„Inntaler Klangräume“

Musikalisch stromabwärts von Windshausen nach Wasserburg

Das Konzert am Sonntag, 18. September, in der Heilig-Kreuz-Kirche in Westerndorf am Wasen ist Johann Sebastian Bach gewidmet.
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Das Konzert am Sonntag, 18. September, in der Heilig-Kreuz-Kirche in Westerndorf am Wasen ist Johann Sebastian Bach gewidmet.

Die Kirchen entlang des Inns sind die Aufführungsorte der Konzerte der „Inntaler Klangräume“. Auch für dieses Jahr hat der künstlerische Leiter Andreas Legath wieder ein spannendes Programm zusammengestellt. Der Kartenvorverkauf hat jetzt begonnen.

Attel – Knappe 60 Kilometer innabwärts sind es von Windshausen nahe der Tiroler Landesgrenze nach Attel bei Wasserburg. Eine Vielzahl kunsthistorisch wertvoller Sakralräume entlang des Inns wurden in den vergangenen Jahren von den „Inntaler Klangräumen“ bespielt. darunter die ehemaligen Klosterkirchen Reisach, Rott und Attel, die Bergkirchen Petersberg, Schwarzlack und Kirchwald, die Kleinodien Westerndorf am Wasen, die Schlosskapelle Urfahrn, Heilig-Kreuz in Windshausen oder die Pfarrkirchen von Flintsbach, Heilig-Blut und Pfaffenhofen.

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Raum und Programm stehen dabei immer in enger Beziehung. Die Umsetzung szenischer Oratorien nimmt einen breiten Raum ein. Der Ursprungsidee, dem barocken Teatrum Sacrum zu huldigen, wird auch in der heurigen Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 16. September, um 19.30 Uhr in der ehemaligen Klosterkirche von Attel entsprochen. Den „Lagrime di San Pietro“ von Orlando di Lasso, interpretiert vom Vokalensemble Cantando Admont, wird eine Bild- und Lichtinstallation von Andreas Legath beigestellt. Di Lassos letzte Komposition, eine Folge von 21 siebenstimmigen Motetten, ist ein Meisterwerk tiefer Empfindung und dichtesten Kontrapunkts, das in den kontemplativen Worten Tansillos die erschütternde Reue des Hl. Petrus thematisiert.

Marianische Kompositionen

In Kirchwald bei Nußdorf wird am Samstag, 17. September, um 17 Uhr dem 300-jährigen Bestehen der Wallfahrtskirche gedacht. Dem Patrozinium „Maria Heimsuchung“ verpflichtet, gibt es marianische Kompositionen von Mozart und Haydn für Soli, Chor und Orchester, sowie bairischen Dreigesang. Eine besondere Beziehung zum Raum wird dabei Mozarts „Litaniae Lauretanae“ haben, deren Anrufungen auf den Deckenfresken der Wallfahrtskirche abgebildet sind. Die Ausführenden sind das Cantate Ensemble unter der Leitung von Andreas Legath und der Dreigesang Lindmair.

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Das Konzert am Sonntag, 18. September, um 17 Uhr in Heilig-Kreuz in Westerndorf am Wasen ist Johann Sebastian Bach gewidmet. Die Cellistin Anja Lechner spielt die Solosuite Nr. 3 in C-dur zu den Schemelligesängen und einem Kantatenduett für Sopran und Tenor mit Prisca Eser und Andreas Hirtreiter und Kaori Mune-Maier an der Orgel. Karten gibt es bereits im Vorverkauf im Städtisches Museum Rosenheim, Ludwigsplatz 26 (Telefon 08031/3658751), in der „Bücherstube Leonhard“, Schustergasse 5 in Wasserburg (Telefon 08071/7401) und im Verkehrsamt Nußdorf, Brannenburger Straße 10 (Telefon 08 034/90 79 20). re

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