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Interview

„Mir das kaum vorstellen können“: Verleger Klaus G. Förg über Zeitgeschichte und Erfolg

Klaus G. Förg ist Verleger und Autor.
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Klaus G. Förg ist Verleger und Autor.
  • Alexandra Schöne
    VonAlexandra Schöne
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Rosenheim – Klaus G. Förg, Chef des Rosenheimer Verlagshauses, hat Bücher über Zeitgeschichte und den Zweiten Weltkrieg geschrieben. Sein Werk „Unglaubliches Überstanden: Ein Soldatenschicksal im Zweiten Weltkrieg“ liegt am 11. November auf der Amazon-Bestsellerliste für Biografien von Figuren aus dem Zweiten Weltkrieg auf Platz zwei. Im Interview spricht er über seinen Erfolg.

Warum haben Sie diese Bücher geschrieben?

Klaus G. Förg: Als ich im Restaurant des Axel-Springer-Hauses in Berlin meinen Freund, den Chefkolumnisten der B.Z., getroffen habe, wollte ich ihn dazu animieren, ein Buch über Zeitgeschichte für mich zu schreiben. Wegen Arbeitsüberlastung leider ohne Erfolg. Als ich bald danach nachdenklich in der U-Bahn saß, entschied ich, selbst zu schreiben. Rosenheims Zweiter Bürgermeister Anton Heindl und der Flintsbacher Bürgermeister Stefan Lederwascher sagten mit spontan ihre Hilfe zu. Schon nach einer Woche konnte ich die ersten langen Gespräche mit ehemaligen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg führen. Mittlerweile sind es 48 Gespräche geworden, aus denen drei Bücher resultierten, die auch in Großbritannien und Tschechien erschienen sind. Das vierte Buch wird im Herbst 2022 erscheinen.

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Was bedeutet Ihnen die gute Platzierung auf der Bestsellerliste?

Förg: Zunächst einmal schreibe ich primär nicht Bücher, um in den Bestsellerlisten ganz oben zu stehen. Wenn das aber doch der Fall ist, ist man natürlich ein wenig stolz und freut sich, dass die viele Arbeit viele Menschen anspricht. Dass die Bücher derart erfolgreich sind, hätte ich mir allerdings kaum vorstellen können.

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Warum ist es so wichtig, dass Menschen mehr über die Vergangenheit Deutschlands lesen?

Förg: Der Zweite Weltkrieg ist meines Erachtens die größte Katastrophe aller Zeiten, die noch dazu ihren Ausgangspunkt in Deutschland genommen und praktisch alle Familien unseres Landes tangiert hat. Hauptziel meiner Bücher ist deshalb, ein wenig dazu beizutragen, dass sich Derartiges nie wiederholt. Darüber hinaus gibt es ganz viele jüngere Menschen, die erfahren wollen, was ihr Opa in diesem schrecklichen Krieg an der Front erleiden und was ihre Oma an Fürchterlichem erleben musste.

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