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„Ideale Besetzung“

Weltklassecellist Maximilian Hornung wird neuer Intendant der Traunsteiner Sommerkonzerte

Der neue Intendant Maximilian Hornung stellte sich bei einer Pressekonferenz im Kulturforum Klosterkirche vor.
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Der neue Intendant Maximilian Hornung stellte sich bei einer Pressekonferenz im Kulturforum Klosterkirche vor.
  • VonChristiane Giesen
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Vor über einem Jahr ist die langjährige Organisatorin der Traunsteiner Sommerkonzerte Imke von Keisenberg unerwartet gestorben war. Nun ist ihre Nachfolge klar: Der Weltklassecellist Maximilian Hornung übernimmt die Intendanz der Musikreihe.

Traunstein – Bei einer Pressekonferenz im Kulturforum Klosterkirche stellte Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer den neuen Intendanten vor. Die Stadt Traunstein bleibt weiterhin Veranstalter des heuer seit 42 Jahren bestehenden Kammermusikfestivals.

Vielfach ausgezeichnet als Musiker

Maximilian Hornung, am 7. Januar 1986 geboren, wuchs in einer Augsburger Musikerfamilie auf, besuchte das Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg, bevor er sich mit 16 Jahren ganz der Musik widmete. Mit 23 Jahren wurde er erster Solo-Cellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. 2011 erhielt er den Echo-Klassik-Preis als Nachwuchskünstler, 2014 den Bayerischen Kunstförderpreis und 2015 den Europäischen Nachwuchspreis. Seit 2017 hat er einen Lehrstuhl an der Hochschule für Musik und Theater in München.

„Ideale Besetzung“

„Ein Spitzenmann erster Güte“ und „ideale Besetzung“ für diesen Posten freute sich Hümmer. Der neue Intendant ist kein Fremder in Traunstein, denn er trat bereits sieben Mal als Cellist beim Traunsteiner Sommermusikfestival auf. Die bisherigen Sommerkonzerte würden ihrem Grundcharakter nach bestehen bleiben, aber dennoch neue Impulse bekommen, versprach Hümmer.

Maximilian Hornung sagte, die Traunsteiner Sommerkonzerten seien seit ihrer Gründung 1980 ein „herausragendes, ganz besonderes Musikfestival“, da Dorothea Ehrensberger wie auch Imke von Keisenberg mit einer künstlerischen Vision an die Dinge herangegangen seien. Die nun umgebaute Klosterkirche habe sich zu einem Juwel entwickelt, denn „der Raum ist ja auch ein Instrument“, so Hornung.

Vom 1. bis 7. September

Mit Blick auf das Jahr 2022 wollte Hornung noch nicht viel verraten. Die Konzerte finden auf jeden Fall wieder in der ersten Septemberwoche, von 1. bis 7. September, statt. Es wird ein neues Logo und eine erneuerte Website geben. Insgesamt soll versucht werden, auch mehr junge Leute für die Sommerkonzerte zu interessieren. Konkrete Pläne gibt es noch keine. Auf keinen Fall solle die „Ausstrahlung nach außen elitär sein“, so Hornung.

Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer hoffte abschließend sehr, dass die Aufführungen in der Klosterkirche ohne allzu viele Restriktionen wegen der Pandemie in diesem Jahr stattfinden können. Für die Kultur sei ein Booster notwendig, denn derzeit müssten Kunst und Kultur „extrem leiden.“

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