Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Ausstellung

Lois Huber und die Reduktion auf das Wesentliche

Alltagsszenen waren für Lois Huber ein beliebtes Motiv. Stelz
+
Alltagsszenen waren für Lois Huber ein beliebtes Motiv. Stelz

In Würdigung des Lebenswerkes des Kunstmalers Lois Huber (1923 bis 2007) aus Evenhausen zeigen die Nachkommen eine Ausstellung seiner Bilder im Vivarium in Höslwang.

Höslwang – Lois Huber war eine Karriere als Maler nicht in die Wiege gelegt, obwohl er von jungen Jahren an malte und musizierte. Eine Schreinerlehre im elterlichen Betrieb schien die Weichen für ein bürgerliches Leben zu stellen. Jedoch als er mit 18 Jahren für dreieinhalb Jahre in den Krieg ziehen musste, fand dieses Berufsleben zunächst ein jähes Ende. 1947 bis 1950 gab er seiner Liebe zur Kunst nach und ging an die berühmte Kunstschule von Professor Blocherer in München. Dies begründete seinen Weg als Maler.

Weitere Berichte zur Kultur in der Region lesen Sie hier!

Um Eindrücke zu sammeln, die Grundlage seines Schaffens wurden, unternahmen er zahlreiche Reisen, die ihn bis in die Türkei und nach Afrika führten. Von diesen Reisen brachte er viele Fotos mit, die Inspiration für seine expressionistischen Bilder waren.

Alltagsleben und Porträts

Hubers Werke sind von der Reduktion auf das Wesentliche geprägt. Seine Motive sind selbst Erlebtes, ob Landschaften, Städte, Orte oder auch Menschen. Gerade Szenen aus dem Alltagsleben und Portraits gehörten zu seinen bevorzugten Motiven. Er beherrschte viele Maltechniken; Aquarell, Ölmalerei, Übermalungen, Tempara und auch Tuschezeinungen.

Die Bilder wurden im Laufe der Jahre auch von seiner Parkinson-Erkrankung geprägt, die ihn bis zu seinem Tod 2007 in seinem Schaffen wesentlich beeinflusste.

Die Ausstellung ist noch bis 17. November 2021 im Restaurant Vivarium in Höslwang, Schönbrunner Straße 1 zu sehen. Mittwoch bis Samstag von 14 bis 24 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 24 Uhr.

Mehr zum Thema

Kommentare