„Lobpreis Engal“ liefern Konzert mit Herz

Die „Lobpreis Engal“ aus Riedering begeisterten mit ihrem Konzert das Publikum beim Alten Wirt. re

Riedering –. Vollbesetzt bis auf den letzten Platz war der Saal des „Alten Wirt“ beim Konzert mit Herz der „Lobpreis Engal“ aus Riedering.

Die rund 300 Gäste waren begeistert und zum Teil tief berührt.

Eingestimmt wurde der Abend mit dem „Riederinger Dörfe“, dem Riederinger Heimatlied, welches die starke Verbundenheit der „Engal“ mit Riedering widerspiegelt. Dieses Lied bot als A-cappella-Stück einen wunderbaren Einstieg vor der Begrüßung. Ein Engal informierte über den etwas anderen Chor, der mit viel Herz und Gefühl seine Liedauswahl trifft. Oft gibt es nur Texte und Titel der Lieder, die sich Emanuel Goldstein, der blinde und begnadete Pianist, anhört und sofort umsetzt.

Stimmen mitviel Gefühl

Jedes Engal gibt dem Stück dann seine ganz eigene Stimmfarbe, da in diesem Chor keine Chorsätze verwendet oder gebraucht werden. Denn jeder bringt nach eigenem Gefühl seine Stimme ein. So kommt sehr häufig ein vielstimmiges Lied zustande, das wunderbar harmoniert.

Dass das Repertoire der Engal immer weiter wächst, ist oftmals den Wünschen der Hochzeitspaare zu verdanken, die den Chor häufig buchen. Die Wünsche reichen von neuen geistlichen Liedern, Gospels, bayerischen Liedern bis hin zu Songs aus den Charts.

Einen Einblick in diese reiche Songauswahl gaben die „Lobpreis Engal“ in ihrem zweistündigen Konzert. Unter vielen gefühlvollen Lieder gab es auch eine Premiere: Das Engal Maria erzählte von ihren besten Einfällen beim Sport oder auch unter der Dusche. Und genau dort ist ein selbst komponiertes Lied mit dem Namen „Ja, aus vollem Herzen“ entstanden, das Maria gefühlvoll intonierte. So gab es noch weitere Anekdoten zu mehreren Liedern, die das Publikum zum Lachen brachten – oder sogar zu Tränen rührten.

ErgreifendesLied zur Taufe

Ein weiterer herzergreifender Moment war, als „Isn´t he lovely“ erklang, welches für die Taufe von Jonah, Sohn des Engals Sabrina, Mitte Februar 2020 eingeübt wurde. Im ganz eigenen Stil wurde aus dem englischen Text ein bayerischer und das gezeigte Foto brachte die Herzen – vor allem der weiblichen Zuhörer – zum Schmelzen.

Kurz vor Ende des Konzerts erklang „Warum feiern wir nicht gemeinsam“ ein wunderbares Lied über den Wohlstand unsrer Gesellschaft und den doch oft fehlenden Zusammenhalt. Beim Refrain sang das komplette Publikum mit.

Bevor nach ein paar Zugaben die Besucher nach Hause gingen, kam noch Markus auf die Bühne. Er ist der Freund des Engals Katharina, der mit ihr gemeinsam den Song „Ich fühl wie Du“ zum Besten gab. Mit tosendem Applaus und einem „Gott segne Dich“ wurde der Konzertabend beendet.

Und nicht nur der Saal, sondern auch die aufgestellte Spendenbox platze fast aus allen Nähten. Die Spenden werden in Kürze dem Bayerischen Roten Kreuz für das „Herzenswunsch Hospizmobil“, welches schwerkranken Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt, übergeben.

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