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Interview

Leonard Prinsloo über seine Inzenierung des „Der Wildschütz“ in der Reithalle von Maxlrain

Leonard Prinsloo führt zum zweiten Mal Regie in der Reithalle des Schlosses Maxlrain.
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Leonard Prinsloo führt zum zweiten Mal Regie in der Reithalle des Schlosses Maxlrain.
  • VonUte Bößwetter
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Zum zweiten Mal führt der gebürtige Südafrikaner Leonard Prinsloo bei der Oper Schloss Maxlrain Regie. In diesem Jahr inszeniert er in der Reithalle die komische Oper „Der Wildschütz“ von Albert Lortzing. Premiere ist am Sonntag, 12. Juni

Tuntenhausen – Seine Ausbildung absolvierte Prinsloo in Pretoria und Johannesburg in den Fächern Tanz und Musik. An Theatern und Opernhäusern in Deutschland, Österreich und Südafrika inszenierte und choreographierte er zahlreiche Opern und Operetten. Zudem ist er Gastprofessor an zwei Kunsthochschulen in Wien.

Herr Prinsloo, was bewog Sie dazu, die Regie für die diesjährige Inszenierung in Maxrain zu übernehmen?

Leonard Prinsloo: Lortzings Werke, genauso wie andere deutsche Opern, werden vom Publikum nicht hoch genug eingeschätzt. Lortzing komponierte und schrieb seine Texte selber, zudem stand er auch als Sänger auf der Bühne. In seinem Werk, gerade im Wildschütz, entdeckt man immer wieder etwas Neues. Es entwickeln sich erotische Annäherungen, die auf Täuschung und Verstellung basieren, sich aber am Ende zum Guten wenden. Es fasziniert, wie Lortzing mit der Sprache umzugehen vermag, er vermittelt tiefe psychologische Einsichten.

Worauf legen Sie bei Ihrer Arbeit besonderen Wert?

Prinsloo: Darauf, gemeinsam in positiver Stimmung etwas aufzubauen, auf Menschlichkeit, aber auch auf Genauigkeit.

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Das Plakat zur Inszenierung zeigt eine Frauengestalt mit einer Billardkugel vor dem Gesicht. Gibt es einen Bezug zum Inhalt?

Ja, der zweite Akt enthält die zentrale Szene der Oper: Zwei Männer spielen Billard um die Gunst der Baronin, sie steht zwischen Graf und Baron, die sich wechselweise an sie heranpirschen. Da wir keinen Billardtisch auf die Bühne bringen können, haben wir uns eine adäquate Ersatzlösung ausgedacht. Die sei hier aber noch nicht verraten.

Worin liegt in Ihren Augen die besondere Qualität dieses Werkes?

Prinsloo: Albert Lortzing ist ein Genie, nicht nur wegen der intelligenten Sprache, sondern auch wegen seiner kunstvoll komponierten Musik, die die Handlung heiter und unbeschwert begleitet. Das Publikum darf sich in dieser Inszenierung auf einen spritzigen Kunstgenuss freuen.

Termine

Premiere: Sonntag ,12. Juni, um 18 Uhr. Weitere Vorstellungen: Mittwoch, 15., und Freitag, 17. Juni, jeweils um 19.30 Uhr; Sonntag, 19. Juni, um 18 Uhr; Mittwoch, 22., und Samstag, 25. Juni, jeweils um 19.30 Uhr sowie Sonntag, 26. Juni, um 18 Uhr. Karten sind erhältlich unter Telefon 08062/ 8070934 oder per E-mail:

tickets@oper-maxlrain.de. Mehr Infos unter www.oper-maxlrain.de.

Interview: Ute Bößwetter

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