Leise Töne und metaphorische Bilder

Moritz Moll: „Rettet irgendwas in Afrika“ (Öl auf Leinwand). re

Rosenheim – Es ist schon erwähnenswert in diesen Zeiten: Es findet eine richtige Vernissage statt.

Nicht virtuell im Internet, nein, leibhaftig in der Städtischen Galerie, wenn auch nur für geladene Gäste. Denn trotz der Lockerungen in Sachen Corona-Beschränkungen ist die Zahl der Besucher, die sich zur selben Zeit in den Ausstellungsräumen aufhalten dürfen, limitiert.

115 Werke von 72 Künstlern versammelt „Kunst aktuell“, die Mitgliederausstellung des Rosenheimer Kunstvereins für zeitgenössische Kunst, die von einer Jury ausgewählt wurde. Zu sehen sind Arbeiten von regionalen wie überregionalen Künstlern, etablierte künstlerische Positionen, aber auch qualifizierte Neuentdeckungen. Die Bandbreite reicht von Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie, Objekt, Skulptur und Videokunst. Dabei sprechen viele Werke in eher „leisen“ Tönen und vermitteln auf subtile Weise innovative Denk- und Sichtweisen, inspirierende Auseinandersetzungen mit der Wirklichkeit, metaphorische und ironisierende Bildwelten.

Der Kunstverein Rosenheim vergibt für eine besonders herausragende künstlerische Position der Ausstel-lung einen Kunstpreis, der bei der Ausstellungseröffnung verliehen wird.

Zu sehen ist die Ausstellung von Sonntag, 21. Juni, bis Sonntag, 26. Juli, am Max-Bram-Platz 2. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

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