Legenden aus der Urzeit des Rock in Rimsting

Die Climax Blues Band groovte im Blues Club Chiemgau in Rimsting. re

Groove, Funk, Soul und Blues statt Faschingstreiben – im Feuerwehrhaus in Rimsing stand mit der „Climax Blues Band“ eine Kapelle der Kategorie Legende auf der Bühne des Blues Club Chiemgau.

Rimsting – Meist sind Konzerte mit „alten Hasen“ der Urzeit des Blues und Rock eher von fragwürdiger Qualität, die „Climax Blues Band“ trat imBlues Club Chiemgau den Gegenbeweis an. Nach einer frühen steilen Karriere mit Welthit „Couldn’t get it right“ (1976), erlebte die Band Hochs und Tiefs und zahlreichen Veränderungen.

Neugründung im Jahr 1986

1985 löste sie sich auf und wurde nur ein Jahr später neu formiert – unter anderem von den drei jetzt noch aktiven George Glover am Keyboard, Lester Hunt an der Gitarre und Roy Adams am Schlagzeug. Mit dabei waren damals auch noch die inzwischen gestorbenen Colin Cooper (Saxophon) und Pete Haycock (Gitarre).

+++

Tipp der Redaktion: Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren!

+++

Der charismatische Sänger Graham Dee und „Granaten-Saxophonist“ Chris Aldrige vervollständigten 2012 die „neue“ Climax Blues Band. Und so wurde das Konzert im Rimstinger Feuerwehrhaus ein Fankonzert auf hohem Niveau. Die Band war weit davon entfernt, nur die Hits der Vergangenheit abzunudeln.

Climax Blues Band spielt selten Gehörtes

So wurde neben all den neuen Nummern der aktuellen CD „Hands of time“ sogar auch eine Nummer gespielt, die erst dreimal zuvor öffentlich gespielt wurde – was nur heißen soll, dass diese Legende der Bluesszene durchaus sehr lebendig ist und noch viel vorhat – wenngleich auch wenn die Jungs ein stattliches Alter vorweisen können und auch körperlich nicht mehr ganz fit sind, so wie Gitarrist Lester Hunt.

Sänger Graham Dee begeistert die Gäste

Die Band agierte mit viel Leidenschaft. Die Verteilung der Soli war ausgewogen, wobei es schon immer wieder besonders intensiven Applaus für Saxophonist Chris Aldrige gab. Sänger Graham Dee rief Erinnerungen der Fans an die glorreiche Zeit hervor, ohne sich permanent ins Rampenlicht zu stellen.

Kommentare