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Große Pläne

Kendlinger plant neues Festival in Erl und will Konzertbetrieb revolutionieren

Matthias Georg Kendlinger will mit seinem Impuls-Konzert „Galaxy of Kendlinger“ ein neues Tiroler Festival beginnen.
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Matthias Georg Kendlinger will mit seinem Impuls-Konzert „Galaxy of Kendlinger“ ein neues Tiroler Festival beginnen.

Der Dirigent und Komponist Matthias Georg Kendlinger will im Festspielhaus Erl ein neues Festival etablieren. Nun hat er seine Pläne vorgestellt, Wettbewerbe für Komponisten und Violinisten inklusive. Der Tiroler will nicht weniger als den Konzertbetrieb revolutionieren.

Erl – Der 1964 im tirolerischen Walchsee geborene und in Schwendt bei Kössen lebende Matthias Georg Kendlinger ist mit der Volksmusik aufgewachsen, hat dann die Veranstaltungsfirma „DaCapo“ gegründet, war maßgeblich an der Entstehung der Tiroler Festspiele Erl beteiligt, hat 2009 bis 2015 die Tiroler Beethoven-Tage geleitet und später die „K&K Philharmoniker“ gegründet, mit denen er, Strauß-Walzer und -Polkas spielend, um die Welt reiste.

Symphonien, Instrumentalkonzerte und Kammermusik

Seit 2006 komponiert er auch. Sein Oeuvre umfasst Symphonien, Instrumentalkonzerte und Kammermusik. Im ukrainischen Lemberg hat er dafür ein eigenes Festivall ins Leben gerufen. In Schwendt hat er sich ein luxuriöses „Komponierhäusl“ eingerichtet, in dem er bei einem Pressetermin sein neuestes Projekt vorzustellte.

Aufführung im Festspielhaus Erl

Im Festspielhaus Erl möchte er am Samstag, 30. Oktober, mit einem „Impulskonzert“ unter dem Titel „Galaxy of Kendlinger“ ein neues Tiroler Festival einführen, um seine Werke auch in der Heimat zu präsentieren. Das seiner Meinung nach Beste aus seinen Werken wird erklingen, darunter Teile aus dem Klavierkonzert „Larissa“, das nach seiner Frau benannt ist, und aus dem Violinkonzert „Galaxy“, das in vier Kategorien für den Opus-Klassik-Preis nominiert worden war. Das Konzert ohne Pause wird rund 75 Minuten dauern. Dirigieren wird Max Kendlinger, der Sohn des Komponisten.

Davor wird Matthias Kendlinger im Foyer des Festspielhauses um 16.30 Uhr sein erstes Buch vorstellen mit dem Titel „Der verlorene Sohn“. Es vereinigt Kendlingers Autobiografie mit seiner Familiengeschichte und philosophischen Gedanken.

Brückenbauer zwischen Künstler und Besuchern

Kendlinger will aber nicht weniger, als den Konzertbetrieb zu revolutionieren: Er will Brücken bauen zwischen Künstlern und Besuchern: „Ein gelungenes Konzert entsteht im Ganzen, auch mit dem Publikum! Ein Konzert soll nicht nur ein Konzert sein, sondern ein Ereignis, nach dem der Besucher ein anderer ist als vorher“, verkündet Kendlinger. Deswegen gibt es nach dem Konzert ein Fest. Das K&K Streichsextett und ein Akkordeonist werden mit frühen volksmusikalischen Werken Kendlingers überraschen und der ukrainische Chor wird Volkslieder singen, dazu gibt’s Getränke: Es soll ein fröhliches Fest nach ukrainischer Tradition werden.

Filmmusiken und aktuelle Werke

Doch damit nicht genug: Dieses Konzert soll der Beginn einer ganzen Konzertreihe werden, bei der nicht Kendlingers Werke gespielt werden, sondern auch Filmmusik und Werke von Komponisten des 21. Jahrhunderts. Die nächsten Konzerte im Festspielhaus Erl sind schon geplant.

Wettbewerbegeplant

Noch mehr Brücken bauen zwischen Künstlern und dem Publikum will Kendlinger mit einem Kompositionswettbewerb für „melodiöse Klassik“. Der soll eine Plattform bieten für junge Komponisten und soll auch mehr junge Menschen in klassische Konzerte bringen. Auch ein Violinwettbewerb ist dafür geplant: „Wir wollen eine Freundschaft stiften zwischen Künstlern und Konzertbesuchern“, sagt Matthias Kendlinger.

Kartenvorverkauf

Karten für das Konzert am Samstag, 30. Oktober, um 19 Uhr im Festspielhaus Erl gibt es bei allen oeticket-Verkaufsstellen (oeticket.com oder Telefon 0900-9496096) oder unter Telefon 0043-512-5356. Die Tickets beinhalten auch Getränke für das Fest nach dem Konzert. Für die Buchpremiere um 16.30 Uhr ist wegen der geringeren Besucherzahl eine Bewerbung unter b.renner@dacapo.at notwendig.

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