Intensive Zusammenarbeit mit der bayerischen Staatsoper

Grassau – Die Konzerte in der Villa Sawallisch haben sich längst zu einer festen Größe im Kulturprogramm des Achentals und weit da rüber hinaus etabliert.

Wachsende Zustimmung und Unterstützung, ständig größere Aufmerksamkeit auch in Fachkreisen und ein immer wieder begeistertes Echo haben die Villa Sawallisch vom Geheimtipp für Insider zum Treffpunkt der Klassikfreunde aus nah und fern gemacht. Nun stellt die Wolfgang Sawallisch Stiftung das neue Konzertprogramm für das erste Halbjahr 2021 vor.

Auf die Frage, warum in Corona-Zeiten die Konzertreihe trotzdem fortgesetzt wird, sagt Paul Georg Bischof, der Vorstand der Wolfgang Sawallisch Stiftung und Leiter der Musikakademie der Stiftung: „Wir alle hoffen sehr, dass im nächsten Jahr wieder Konzerte möglich sein werden. Gerade in solchen Zeiten ist die Aufrechterhaltung des Musikbetriebes besonders wichtig. Wir zeigen damit, dass es mehr gibt als Corona. Das gemeinsame Erleben von Musik hat einen wichtigen Stellenwert in unserem Leben. Musik ist berührend und tröstend, motivierend und unterhaltsam. Für uns Zuhörer ebenso wie für die ausführenden Künstler. Und die Experten bestätigen übereinstimmend, dass von Konzerten nur eine sehr geringe Gefahr ausgeht, wenn die Sicherheitsregeln konsequent eingehalten werden.“

Die Konzerte finden überwiegend in der Villa Sawallisch statt. Da die Besucherzahl begrenzt ist, werden einige Konzerte zweimal hintereinander gespielt. Pausen wird es aus Sicherheitsgründen nicht geben, die Konzertdauer wird entsprechend gestaltet.

Stofferl Wellals Moderator

Die neue Konzertsaison bietet wieder viele kammermusikalische Höhepunkte. Neben bewährten Künstlern, die dem Charme der Villa Sawallisch erlegen sind und gerne wiederkommen, gibt es viel Neues zu entdecken. Besonders hervorzuheben ist die intensive Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper. Die Cellisten des Bayerischen Staatsorchesters, verstärkt durch Stofferl Well als Moderator und die Blechbläser der Münchner Oper, kommen erstmals zu den Grass auer Klassikkonzerten. Zwei herausragende Quartette bereichern das Programm. Zunächst das international renommierte Eva Klesse Quartett, das Jazz vom Feinsten bietet, ferner das Goldmund Quartett, ein weltweit gefragtes Streichquartett der jüngeren Generation. Es werden künftig zwei Abo-Reihen angeboten. Neu ist ein Abo für die Abschlusskonzerte der Meisterkurse. Hier sind junge, hochbegabte Musiker, die aus allen Teilen der Welt zu den Meisterkursen in die Sawallisch Musikakademie kommen, zu erleben. Weiterhin gibt es das bewährte Abo „Grassauer Klassikkonzerte“. Karten für alle Konzerte und für die beiden Abos gibt es ab sofort bei Ticket Scharf und den Tourist-Infos des Achentals.

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