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Neue Ausstellung

Immer neue Formen: Das Spiel mit den Farben in der Galerie Markt Neubuern

Andreas Singer: ohne Titel (Auschnitt).
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Andreas Singer: ohne Titel (Auschnitt).

Andreas Singer, Mitglied im Künstlerkreis Neubeuern, hat seine ehemalige Studienkollegin Marion Kausche aus Gräfelfing als Gast zu seiner ersten Ausstellung in der „Galerie am Markt“ in Neubeuern eingeladen. Ihr gemeinsame Ausstellun gist noch bis zum 17. April zu sehen.

Neubeuern – Singer war nach seinem Innenarchitekturstudium in Rosenheim in verschiedenen Architekturbüros tätig. Seit 2009 widmet er sich wieder verstärkt der Malerei, wobei, wie er sagt, „Porträts und die Umsetzung neuer Ideen für mich vorrangig sind“. Begonnen hat er mit gemalten Stadtplänen und Porträts in Öl auf Leinwand.

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Angeregt durch die Beschäftigung mit dem Maler Jackson übermalt er viele Bilder mit Lackfarben in Spritztechnik. Bei vielen Werken fügt er Fotofilter hinter Glas als zusätzliche Farbkleckse hinzu oder er setzt kleine runde Alurahmen aufs Bild und man sieht dahinter kleine Ausschnitte aus dem vorherigen Bild. Durch diese Technik erlebt man bei seinen Werken je nach Perspektive immer neue Formen.

Marion Kausche aus Gräfelfing arbeitete nach ihrem Studium als Innenarchitektin in Berlin und München, machte dann eine Weiterbildung bei der Freien Kunstakademie Bad Reichenhall bei Oskar Koller und Peter Casagrande und ist seit 2005 freischaffende Künstlerin. Begonnen hat sie mit Aquarellen, aber mittlerweile malt sie konsequent ungegenständlich.

Sie arbeitet mit Pigmenten, weil diese kein Füllmittel benötigen und dadurch nicht gestreckt und verfälscht werden. Die Dichtigkeit wird nur mit Wasser gesteuert. Marion Kausche spielt mit dichten, dünnen und mehrschichtigen Farbaufträgen. Durch die mehrschichtigen Farbaufträge verändern sich die Farben und es entstehen die abstrakten Formen.

„Reagiere auf die Farben“

Ihre Bilder sind alle ohne Titel, denn sie hat beispielsweise nicht einen Sommertag im Blick, sondern sie malt einfach ein Bild. „Wenn ich mit einem Bild beginne, dann muss ich eine Grundspannung haben wie beim Zen-Bogenschießen, bei dem man den Bogen gespannt hat, aber das Ziel noch nicht kennt und dann reagiere ich auf die Farben“, erläutert die Künstlerin ihre Maltechnik. Im Laufe des Malens verändert sich der Farbklang. Sie arbeitet mit purer Freude an der Farbe und will damit einen Kontrapunkt zur realen Bilderflut setzen.

Bis 17. April

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. April zu sehen. Die Öffnungszeiten sind jeweils am Freitag von 18 bis 20 Uhr, am Samstag von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr.

Marion Kausche: ohne Titel (Ausschnitt).

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