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Festspiele auf Schloss Amerang

Hommage an die „Fab Four“: Frankfurter Beatles-Coverband rockt das Schloss Amerang

In farbenfrohen Kostümen: die Frankfurter Beatles-Coverband auf Schloss Amerang.
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In farbenfrohen Kostümen: die Frankfurter Beatles-Coverband auf Schloss Amerang.

Mit welchem Song sie wohl beginnen? Eine Frage, die sich Beatles-Fans beim Besuch einer Tribute-Show gerne stellen. So auch den Festspielen auf Schloss Amerang.

Amerang – Der erste „nicht opernhafte Abend“, wie Ortholf Freiherr von Crailsheim bei der Begrüßung sagte, begann mit „A Hard Day‘s Night“.

Die Coverband aus Frankfurt spielte das Stück sehr laut und wahrscheinlich muss man sich die Beatles auch so laut vorstellen, als sie gegen das ohrenbetäubende Gekreische ihrer Fans anspielten. Im Schloss waren es 100 Menschen, die bemüht waren, wie 400 zu klingen.

Publikum sang bei Liedern mit

Die vier Frankfurter waren in schwarzen Anzügen, weißen Hemden und schwarzen Krawatten stilecht gekleidet. Sie powerten ungebremst weiter und feuerten eine wahre Hit-Salve ab: „Please Please Me“, „From Me To You“, „All My Loving“, „I Whanna hold Your Hand“.

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Oliver Bick, der Paul McCartney der Beatles-Revival- Band, lud schließlich das Publikum zum Mitsingen ein. Bereitwillig steuerte es ein kraftvolles „Hey!“ zum Song „You‘ve Got to Hide Your Love Away“ bei. Das Eis war gebrochen. „Das klingt hammer hier drin“, kommentierte Christopher Tucker, der John Lennon der Truppe, die Akustik.

Sänger gelangt an stimmliche Grenzen

Vor allem bei „Twist and Shout“ und „The Ballad Of John And Yoko“ kam Tucker dem Original aufregend nah. Bick stelle einen Gegenpol der extrovertierten Originale dar, mit reduzierter Körpersprache dar und gelangte bei der McCartney-Hymne „Let It Be“ an seine stimmlichen Grenzen.

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Dienstältester und „Fels in der Brandung“ der 1976 gegründeten und seither in wechselnder Besetzung spielenden Beatles-Revival-Band ist Claus Fischer. Der Sänger und Gitarrist hatte seinen großen Auftritt mit „While My Guitar Gently Weeps“, der wunderbaren Komposition des „stillen Beatles“ George Harrison mit dem markanten Gitarrensolo, das im „White Album“ von Eric Clapton eingespielt worden ist. Drummer Peter Zettl konnte wiederum mit Ringo Starrs Country-Song „Act Naturally“ sein Talent als Sänger beweisen.

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In der Pause legten die Musiker die schwarzen Anzüge ab und überraschten das Publikum mit farbenfrohen Uniformen. Mit „With A Little Help From My Friends“, „Back In The U.S.S.R.“ und „Ob-La-Di, Ob-La-Da“ folgten Hits aus „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ und „The White Album“. Studioalben, die das Ende der Live-Auftritte der Beatles markieren.

Finale mit Wumms

Wo Lennon, McCartney und Co. in den Studios mit Toneinspielungen getrickst haben, steuerte Fritz Heieck, der fünfte Frankfurter Beatle, routiniert Fanfarenklänge, Flugzeug-Turbinen und andere „Nebengeräusche“ an seinem Keyboard bei. „Hey Jude“, die mit 7,5 Millionen verkauften Exemplaren erfolgreichste Single der Beatles, war der abschließende Song des Abends. Oliver Bick sorgte gemeinsam mit seinen Bandkollegen für ein Finale mit ordentlich Wumms, für welches das Publikum sie feierte.

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