Hohe Bären, weite Teller

Immerland: Sehr farbenfrohsind die Bilder von Maximilian Martinez.
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Immerland: Sehr farbenfrohsind die Bilder von Maximilian Martinez.

Schnaitsee/Waldhausen – Vom 25. Juli bis zum 2. August findet seit langer Zeit wieder ein kultureller Austausch mit jungen Künstlerpositionen in der „Artworld des Bildhauers Georg Mayerhanser in Waldhausen statt.

Das Konzept Mayerhansers sieht vor, Künstlern aus ganz Deutschland eine Möglichkeit zu geben, mit ihrer Arbeit an die Öffentlichkeit zu treten. Zudem ist es eine Reaktion von Georg Mayerhanser und dem Bildhauer Jørgen May, die Vielfältigkeit und den Ausbau des kulturellen Angebotes in der Region und vor allem außerhalb der großen Städte zu fördern.

Bei dem Pilotprojekt dieses zukunftsorientierten Ausstellungskonzeptes machen die Maler Stephan Hörnig aus Köln und Maximilian Martinez aus Karlsruhe unter dem Titel „Hohe Bären, weite Teller“ den Anfang. Die beiden Künstler werden an zwei Wochenenden die Räume der ARTworld bespielen. Die Ausstellung kann zu den gewohnten Öffnungszeiten Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr, aber auch nach vorheriger Absprache während der Woche besucht werden. Beide Künstler werden über den Ausstellungszeitraum hinweg anwesend sein und sind offen für einen Austausch.

Zur Ausstellung von Stephan Hörnig sagt der Künstler: „Der Mensch, die Welt und alles, was darüber hinausgeht, sind Objekte meiner Ideen. Ich mache keine Wohndekoration, wenn dann dekoriere ich den Geist.“

„Maximilian Martinez seinerseits ordnet die chaotische Bildfläche, mal organisch, mal synthetisch. „Er ist in einer Welt, in der sich beinahe alles zusammenschmeißt“, so charakterisiert der Kunsthistoriker Pinky Steiner-Berg den Künstler aus Karlsruhe. Martinez absolvierte zwischen 2007 und 2009 ein Studium an der freien Kunstakademie Mannheim und von 2009 bis 2014 ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe bei Professor Toon Verhoef und Professorin Tatjana Doll, bei er auch Meisterschüler war. 2017 erhielt er den ersten Preis des Förderkreises Kunst und Kultur in Offenburg. ju

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