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Ausstellung

Hinterglasmalerei modern interpretiert

Von leuchtender Intensität sind die Hinterglasbilder von Juschi Bannaski.
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Von leuchtender Intensität sind die Hinterglasbilder von Juschi Bannaski.

Farbenfrohe, tiefenleuchtende moderne Hinterglasbilder mit grafischen Elementen von Juschi Bannaski sind derzeit in der stimmungsvollen Kunstschmiede der Neuen Künstlerkolonie Brannenburg zu besichtigen.

Brannenburg – Die Ausstellung wurde mit einer informativen Vernissage eröffnet, auf der sowohl die Künstlerin Juschi Bannaski selbst als auch die Laudatorin, die Publizistin und Kuratorin Gisela Geiger, dem interessierten Publikum Einblicke in Potenzial als auch Herausforderungen dieses speziellen Mediums gewährten. Einführende Grußworte sprach der 1. Vorstand der Neuen Künstlerkolonie Brannenburg, Herr Dr. Dr. Georg Werner. Juschi Bannaski, geboren 1955 in München, studierte an der Academia de Bellas Artes in Madrid und an der pädagogischen Hochschule München und lebt und arbeitet in Berg-Aufkirchen

Künstler des Blauen Reiters inspirierten

Ihre Werke werden in zahlreichen national und international ausgestellt. Zur Hinterglasmalerei, die lange Zeit eher in der Volkskunst beheimatet war und unter anderem durch die Künstler des Blauen Reiters modern interpretiert wurde, kam Bannaski über einen Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung einer Klinik, für die abwaschbare Kunstwerke gesucht wurden. So experimentierte sie zunächst mit Folien und kam schließlich Regelmäßige Arbeitsaufenthalte in Indonesien, wo ihrer Aussage nach auch „vieles für europäische Augen andersherum angegangen wird und trotzdem funktioniert“, wie eben bei der Hinterglasmalerei, verstärkten ihre Faszination für diesen ungewöhnlichen Malgrund voller Herausforderungen – aber auch Belohnungen.

So muss der Künstler „andersherum“ denken als bei „gewöhnlichen“ Untergründen, da wie bei Drucktechniken das Bild seitenverkehrt angelegt werden muss und zudem berücksichtigt werden muss, dass nur direkt auf dem Glas aufliegende Farbe für den Betrachter sichtbar wird. Belohnt wird man allerdings mit einem ausdrucksstarken Tiefenlicht, das dem Kunstwerk je nach Tageszeit oder Beleuchtung unterschiedliche Ausdruckskraft und Tiefenwirkung verleiht. Die Ausstellung in der Schloßstraße 1 in Brannenburg läuft noch bis zum Sonntag, 29. Mai, samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr.

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