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Konzert

Gusto-Stückerl für Orgel und Klarinette in Raublinger Pfarrkirche

Gaben gemeinsam ein Konzert: Klarinettistin Elisabeth Dögerl und Organistin Franziska Maier.
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Gaben gemeinsam ein Konzert: Klarinettistin Elisabeth Dögerl und Organistin Franziska Maier.

Erfreulich viele Zuhörer hatten sich eingefunden in der Pfarrkirche Heilig Kreuz in Raubling für ein Kirchenkonzert: Die heimische Organistin Franziska Maier spielte zusammen mit der Klarinettistin Elisabeth Dögerl.

Raubling – Beide haben ihr Abitur am Musischen Zweig des Ignaz-Günther-Gymnasiums gemacht, beide haben ihr Studium am Salzburger Mozarteum mit Auszeichnung absolviert. Und beide hatten sich richtige Gusto-Stückerl für ihr Instrument ausgesucht, in denen sie glänzen konnten und die gut ins Zuhörerohr gehen.

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Mit entschlossenem Pathos und machtvoll zwingender abwärtsgeführter Pedaltonleiter ging Franziska Maier Bachs berühmte Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542 an, die Fuge dafür in hurtig hüpfendem Tempo. Wie gut die Organistin die immensen technischen Schwierigkeiten bewältigte, konnte man auf der im Kirchenschiff aufgestellten Leinwand sehen.

Orgel-Pomp

Orgel-Pomp herrschte bei den übrigen Stücken: Weich registriert war die „Pièce heroique“ von César Franck, dramatisch registriert mit großer Steigerung die Transkription des Pilgerchores aus Wagners Oper „Tannhäuser“ durch Franz Liszt, Feuer flackerte beim höllenartigen „Danse macabre“ von Camille Saint Saëns.

Innig beseelt

Mehr intimen Charakter hatten die Klarinettenstücke. Innig beseelt und fast gebetsartig spielte Elisabeth Dögerl den zweiten Satz aus dem Klarinettenkonzert Nr. 2 von Louis Spohr, empfindungsvoll und mit schönem rundem Ton das Andante aus der Sonate op. 20 Nr. 1 von Johannes Brahms, kirchentonartig-archaisch klang der dritte Satz des Klarinettenkonzertes von Jean Françaix, in dem sich die Klarinetten- und Orgeltöne gut mischten. Groß entfalteten sich dann Dögerls wohlabgerundete Klarinettentöne auch in den schnellen Läufen und Akkordbrechungen im Klarinettenkonzert Nr. 1 von Carl Maria von Weber. Auf langem Atem zog die Klarinettistin große Legato-Bögen. Für den herzlichen Beifall bedankten sich die Künstlerinnen mit dem „Abendsegen“ aus Hunperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ – ebenfalls ein Gusto-Stückerl.

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