Großviehmärkte in der Oberlandhalle vorerst abgesagt

Miesbach – Die Oberlandhalle ist als öffentliche Sammelstelle zur Vermarktung von Nutz- und Zuchtrindern ein Teil der lebensnotwendigen Infrastruktur.

Es wurde nun deshalb ein Vermarktungsplan erstellt. Demnach findet jeden Donnerstag die Kälbervermarktung statt. Die Kälberanlieferung erfolgt in der üblichen Weise unter Rücksichtnahme der Hygienemaßnahmen. Die Markthalle darf nur von Angestellten des Zuchtverbandes, Veterinäramtes und Kälberkäufern betreten werden. Die Großviehmärkte sind bis auf Weiteres abgesagt. Es finden laufend Tiervermittlungen von Landwirt zu Landwirt statt. Es wird gebeten, verkaufsfähige Tiere in der Herdebuchstelle zu melden. Kaufinteressenten sollen sich ebenfalls beim Zuchtverband melden. Kontakte werden weitergegeben; Telefon 0 80 25/28 08 22 oder Fax: -39; weitere Infos unter www.zuchtverband-miesbach.com.

Ein kleinerer Auftrieb an Kälbern am vergangenen Donnerstag ließ die Preise für männliche Nutzkälber deutlich in die Höhe steigen. Die Nachfrage konnte nicht gedeckt werden.

Nachfolgend die Notierungen der 477 verkauften Tiere: Die 376 verkauften Stierkälber zur Mast erzielten einen Gesamtdurchschnittspreis je Kilo von 4,93 Euro. Aufteilung in die einzelnen Gewichtsklassen: 70 bis 80 Kilo – 4,99 Euro; 80 bis 90 Kilo – 5,01 Euro und 90 bis 100 Kilo – 5,01 Euro. Für die 64 verkauften Kuhkälber zur Weiternutzung lagen die Kilopreise bei 2,44 Euro für 70 bis 80 Kilo; bei 2,50 Euro für 80 bis 90 Kilo und bei 2,39 Euro für 90 bis 100 Kilo. Die Kuhkälber zur Zucht konnten nur innerhalb Deutschlands vermarktet werden. Ein Stückpreis von 251 Euro wurde im Durchschnitt für die 37 Kuhkälber zur Zucht bezahlt, der Kilopreis für diese Kategorie lag bei 3,01 Euro.

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