Die zweite "Musiktruhe"-CD von Johanna Weiß erschienen

Glucks Maultrommel

Was hatte der junge Felix Mendelssohn mit Goethe zu tun? Waren alle Komponisten Wunderkinder? Welches Instrument hat der kleine Joseph Haydn als erstes gelernt? Diese und noch mehr Fragen beantwortet die Rosenheimer Sängerin Johanna Weiß auf ihrer zweiten CD mit dem Titel "Die Musiktruhe". Zusammen mit ihrer Tochter Anna Weiß stellt sie Komponistenbiografien in kindgemäßer Kurzform vor, musikalisch illustriert mit Werken der genannten Komponisten.

Als Sprecher für die Anekdoten und Ausschnitte aus Briefen hat Johanna Weiß ihren ehemaligen Klassenkameraden aus dem Ignaz-Günther-Gymnasium, Florian Schrei, gewinnen können, der als Sprecher und Moderator beim Bayerischen Rundfunk beschäftigt ist. Er ist ein Glücksfall: Seine sympathisch-sonore Stimme und seine Fähigkeit, die Texte stimmlich zu modulieren und lebendig zu machen, verleiht den alten Dokumenten Unmittelbarkeit und authentische Frische.

Neben den schon Genannten werden unter anderem Antonio Vivaldi, Christoph Willibald Gluck, Franz Liszt, Camille Sain-Saens und Claude Debussy vorgestellt. Es wird erzählt, wie Gluck eigentlich Förster hatte werden sollen, aber davonlief und mit seiner Maultrommel sich Geld verdiente, wie Mendelssohn Bartholdy den Pianisten Liszt in Leipzig trifft und ihn kurz darauf in einem Brief charakterisiert, dass schon der dreijährige Camille Saint-Saens Noten lesen konnte oder wie Debussy an seinen Verleger schreibt und diesen hinhält, während er "La Mer" komponiert.

Die CD ist geeignet für Kinder ab acht Jahren und ein hübsches Geschenk für alle Gelegenheiten.

Mit der Nummer ISBN 978-3-00-034116-8 ist diese CD unter anderem in den Buchhandlungen Frohne und Thalia in Rosenheim sowie bei Voglbuch in Großkarolinenfeld oder bei Musik Humbach in Rosenheim erhältlich. Sie kann aber auch bei Johanna direkt unter post@diemusiktruhe.de bestellt werden. RWJ

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