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Vor dem Konzert in Tüssling

„Wanda war eine Zuhälterin“: Der Frontsänger der exzentrischen Wiener Rockband im Interview

Die Wiener Rock-Band „Wanda“ tritt am 23. Juli im Schlosspark in Tüssling auf.
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Die Wiener Rock-Band „Wanda“: Michael Marco Fitzthum alias Marco Michael Wanda (Gesang und Gitarre), Manuel Christoph Poppe (Gitarre und Begleitgesang), Christian Hummer (Klavier und Begleitgesang), Reinhold „Ray“ Weber (Keyboard und Begleitgesang) und Valentin „Vali“ Wegscheider (Schlagzeug und Begleitgesang).
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Die Wiener Rockband „Wanda“ ist nicht nur in Österreich bekannt, sondern begeistert seit Jahren auch Millionen Fans in Deutschland. Am Samstag, den 28. Juli, kommt die Gruppe nach Tüssling. Wir haben mit Sänger Michael Marco Fitzthum gesprochen. Er verrät, wo der Name und die ungewöhnlichen Texte ihren Ursprung haben.

Warum habt Ihr den Namen „Wanda“ gewählt?

Michael Marco Fitzthum: Wanda Kuchwalek war eine Zuhälterin. Als wir die Band gründeten, waren wir eine junge „Underground-Band“. Die Wiener Taxifahrer erzählten viel von Kuchwalek, was mich sehr beeindruckt hat. Als Zuhälterin war sie eine Frau in einer männlich dominierten Welt. Es gab viele Geschichten über sie, sie soll einem anderen Zuhälter in den Hals gestochen oder zwei Prostituierte aus dem Fenster geworfen haben. Ihre große Zeit war in den 70er- und 80er-Jahren. Auch auf der Hamburger Reeperbahn war sie im Geschäft. Die Bild-Zeitung nannte sie die „Wilde Wanda“.

Bei „Wanda“ singen alle?

Fitzthum: Es singen alle – begleitend.

Wie seid Ihr durch Corona gekommen?

Fitzthum: Mir tun die Menschen leid, die durch die Pandemie ihre Existenz verloren haben. Auf der anderen Seite hatte ich Zeit, ein neues Album zu schreiben (Anmerkung der Redaktion: Das fünfte Album heißt „Wanda“).

„Columbo“ war Eure erfolgreichste Single. Steckt da wirklich der Fernsehdetektiv dahinter, wie seid Ihr darauf gekommen?

Fitzthum: Ich liebe Peter Falk, den Darsteller von „Columbo“. Er ist ein Tiefstapler und hat echten wienerischen Charme.

Sie spielen am 23. Juli in Tüssling. Wie geht die Tour weiter?

Fitzthum: Wir haben einige Termine nachzuholen. Es geht zum Beispiel Mitte August auf dem „Highfield Festival“ in der Nähe von Leipzig weiter. Dort spielen auch Limp Bizkit, Clueso, Sido und AnnenMayKantereit, es kommen bis zu 30.000 Zuschauer.

Wie reist Ihr auf der Tour?

Fitzthum: Wir sind etwa mit 30 Personen unterwegs – mit zwei großen Tourneebussen und mit zwei großen Lkws.

Hat das Lied „Jurassic Park“ mit Dinosauriern zu tun?

Fitzthum: Es gibt nichts Nostalgischeres als den ersten Film „Jurassic Park“ von Steven Spielberg. Das Lied hat aber mit dem Film direkt nichts zu tun. Es geht darum, dass sich Frauen nicht von den falschen, von toxischen Männern lieben lassen.

Was war für Sie persönlich der größte Hit?

Fitzthum: Das entscheidet das Publikum. Unsere Konzerte sind ein orgiastisches Gesamterlebnis. Alle Zuschauer müssen dabei mindestens einen Liter Schweiß verlieren, das ist wichtig.

Wer schreibt Ihre Lieder?

Fitzthum: Die Lieder schreibe größtenteils ich selbst.

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