Festspiele auf Schloss Amerang: Eine musikalische Reise um die Welt

Eine einzigartige Atmosphäreund Akustik bietet der Renaissance-Arkadenhof von Schloss Amerang für Opern und Konzerte. re

„Große Oper! Authentisch und intim“ – das ist das Motto der 55. Festspiele Schloss Amerang vom 2. Juli bis 16. August.

Amerang – Die Konzerte aus verschiedenen Genres versprechen eine musikalische Reise um die Welt im stilvollen, festlich illuminierten Renaissance-Arkadenhof mit seiner hervorragenden Akustik.

Allein elf Vorstellungen sind der Oper gewidmet. Die größte Herausforderung ist die Premiere von Verdis „Nabucco“. Regisseur Ingo Kolonerics beweist stets viel Fingerspitzengefühl für den intimen Raum und Liebe zur Werktreue. Die Reduktion eröffnet Opernkennern neue Facetten der beliebten Werke und begeistert Opern-Neulinge mit ungeahnten Einblicken.

Komisches Singspiel auf dem Programm

Premiere feiert außerdem Mozarts komisches Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“, dabei ist auch „Die Zauberflöte“. Opern-Enthusiasten sollten sich außerdem die Italienische Operngala vormerken, die Opern auf Bairisch, den Opern-Abend „Sommernachtstraum“ oder zum Abschluss der Festspiele den großen internationalen Gesangswettbewerb.

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Pianist und Dirigent Christoph Soldan gastiert mit den Stuttgarter Kammersolisten mit dem Programm „Mozarts Reise nach Paris“; die Salzburger Mozartsolisten lassen „Mozarts große Werke für Waldhorn“ erklingen.

Quadro Nuevo, die musikalischen Urgesteine

Sänger Giovanni Costello bringt „True Italian Stories“ in den Chiemgau – mit Liedern von Zucchero, Mina und Paolo Conte. Und die „musikalischen Urgesteine“ Quadro Nuevo beschwören in „Eine lange Sommernacht“ sowohl die musica della strada als auch das Meeresrauschen an italienischen Stränden. Das Quartett „4 to the bar“ entführt nach Südamerika. Max Müller nimmt das Publikum an die Hand, um mit ihm die österreichische Hauptstadt zu erkunden: „Wien – eine Annäherung“ heißt sein Programm. Feurig und verrückt lieben es seit 30 Jahren die Wiener Tanzgeiger um Rudi Pietsch, innovative Volkstanz-Virtuosen, die es in sich haben.

Von Klassischer Volksmusik bis Kabarett

KlassischeVolksmusik darf nicht fehlen: Das Radauer Ensemble und die Salzburger Hirtenkinder bringen „Musikalische Tiergeschichten“ im Geiste von Tobi und Tobias Reiser auf die Bühne. Und Bert Lindauer tritt mit der Zeitlang Musi, den Reichersdorfer Sängern und den Laubensteiner Bläsern auf, um „Altbairische Gschichtn“ zu erzählen. Nostalgie wird 2020 groß geschrieben: Dr. Kingsize & The Celebration bringen mit „An Evening in Nashville“ Elvis zurück; die Formation „AufAWort“ lässt die Songs von STS aufleben, und die Simon&Garfunkel-Revival-Band verspricht nicht zu viel. Erstmals zu erleben ist die Beatles-Revival-Band mit der „Magical History Tour“, und Rockherzen schlagen höher, wenn Günther Sigl mit seiner Band die legendäre Spider-Murphy-Gang aufleben lässt.

Grassauer Blechbläser machen den Auftakt

Der König des Boogie Woogie, Pianist Axel Zwingenberger, tritt mit seinem Schlagzeug spielenden Bruder Torsten Zwingenberger auftritt. Kabarettist Django Asül gibt sein neues Solo-Programm „Offenes Visier“ zum Besten. Außerdem auf dem Programm steht das Ensemble Clemente mit „Barocken Köstlichkeiten“, das Vivaldi Orchester mit einem Konzert zum 50-jährigen Bestehen sowie Musicalstar Lars Redlich, der mit einem Best-of-Medley begeistern will. Den Auftakt für Klassik-Freunde machen die Grassauer Blechbläser zu ihrem 40-jährigen Bühnenjubiläum mit „Von Barock bis zur Chiemsee Dult“. Und das Ensemble Mosaique bringt mit seiner „Serenata Nocturne“ Wiener Klassik und deutsche Romantik. Eine Blockflöte als Rock-Instrument? Dass das geht, beweisen die drei Musiker von „Wildes Holz“ bereits seit 20 Jahren.

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