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Erfüllendes Sommerkonzert der Priener Kantorei

Dirigierte nicht nur,sondern sang auch selbst: Sieglinde Zehetbauer (links). Auer

Prien – Nachdem der langjährige Chorleiter Dr. Hermann Probst aus gesundheitlichen Gründen die Führung der Kantorei, dem Konzertchor der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Prien, im Herbst 2018 an die Sopranistin und Dirigentin Sieglinde Zehetbauer übergeben hat, war nun das erste Sommerkonzert unter deren musikalischer Leitung zu erleben.

Freilich profitierte die Künstlerin dabei von ihrem musikalischen Netzwerk und persönlichen Freundschaften. Das Publikum in der vollbesetzten Christuskirche zu Prien war voll der Erwartung auf die neue Konzeption dieses Konzertes.

Der Abend war geprägt von Werken der Romantik. Neben Stücken von Felix Mendelsson Bartholdy und dessen Schwester Fanny Hensel standen Lieder von Louis Spohr und Johannes Brahms auf dem Programm. Instrumental waren Robert Schumann und auch Max Reger vertreten. Darüber hinaus war es Sieglinde Zehetbauer gelungen, den Abend mittels eines Kammerorchesters auch instrumental zu bereichern.

Herausragend war der Klarinettist Oliver Klenk aus München, der weltweit als Solist und Kammermusikpartner gefragt ist.

Die Bonner Mezzosopranistin Kerstin Drescher, vom Musiktheater in Augsburg bayernweit bekannt, überzeugte mit ihrer kraftvollen Darbietung der Lieder von Brahms und Mendelsson-Bartholdy.

Wirklich faszinierend waren dann die atemberaubenden Lieder von Louis Spohr welche die Sopranistin Zehetbauer zusammen mit Klenk auf der Klarinette und der Unterstützung von Hans Orterer am Piano virtuos darbot.

Wie aber der Chor der Kantorei angesichts dieses Programmes von internationaler Qualität mitzuhalten in der Lage war, ja über sich hinaus wuchs, war beacht-lich und bewies die engagierte Handschrift der neuen Leitung. Mit der Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ hätte dieser Chor wohl auch einen ganzen Dom mit seiner dynamische Präsenz akustisch füllen können.

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