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Eindrucksvoller Streifzug durch Israels Musikgeschichte

Traunstein – Bereits seit 41 Jahren behaupten sich die Traunsteiner Sommerkonzerte in einer reichen Festival-Landschaft als eine Kammermusikreihe, die für ihr hohes künstlerisches Niveau und ihre musikalische Offenheit geschätzt wird.

Die neu renovierte Klosterkirche mit ihrer einzigartig persönlichen Atmosphäre tut ein Übriges, diese Kammermusikreihe unverwechselbar zu machen.

Und dabei hatten es die Traunsteiner Sommerkonzerte in diesem Jahr nicht leicht: Der tragische und unerwartete Verlust der langjährigen Künstlerischen Leiterin Imke von Keisenberg erschütterte alle Beteiligten und reißt eine große Lücke in die Sommerkonzerte. Da sie frühzeitig plante, geht sowohl die Auswahl der Künstler als auch die Programmzusammenstellung noch vollständig auf sie zurück. Die Umsetzung und Organisation fand mit vereinten Kräften der Familie, der ehrenamtlichen Helfer und des Veranstalters, der Stadt Traunstein, statt.

Dass die Traunsteiner Sommerkonzerte ein gewisses Maß an Widerstandsfähigkeit besitzen, haben sie bereits im letzten Jahr, als die Corona-Krise das kulturelle Leben stark einschränkte, eindrucksvoll bewiesen. Und all den immer noch vorhandenen corona-bedingten Schwierigkeiten zum Trotz lässt sich die Kammermusik auch in diesem Jahr nicht kleinkriegen: Damit trotz der reduzierten Sitzplatzanzahl Musikfreunde nicht auf den Konzertgenuss verzichten müssen, wird es täglich nicht nur eines, sondern zwei Konzerte ohne Pause geben, um 17 und um 20 Uhr.

Aktuell müssen Besucher ab 16 Jahren davon ausgehen, durchgehend eine FFP-2-Maske zu tragen.

Das Programm der Traunsteiner Sommerkonzerte verspricht auch in diesem Jahr viel: Erstklassige Künstlerinnen und Künstler und eine Entdeckungsreise in ein Land, von dessen Musikleben hierzulande bisher nur allzu wenig bekannt ist, obwohl es an Vielseitigkeit kaum zu überbieten ist – Israel.

Die sieben Konzerttage tragen dieser Vielseitigkeit Rechnung, indem sie verschiedene Komponisten seit der Gründung des Staates im Jahre 1949 bis heute zu Wort kommen lassen und so einen eindrucksvollen Streifzug durch Israels Musikgeschichte bieten. In das Programm aufgenommen wurden aber auch jüdische Komponisten, die nach Emigration, Flucht oder Deportation ihre neue Heimat nicht in Israel fanden.

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