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Theatersommer von „INNSzenierung“ im TAM OST

„Katapult der Kreativität“: „INNSzenierung“ in Kulturförderung der Stadt Rosenheim aufgenommen

Viel Freude hatten sie bei der Präsentation des „Theatersommers“: (von links) Alexander Schmid, Sebastian Kießer und Rosenheims Kulturreferent Wolfgang Hauck.
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Viel Freude hatten sie bei der Präsentation des „Theatersommers“: (von links) Alexander Schmid, Sebastian Kießer und Rosenheims Kulturreferent Wolfgang Hauck.

Seit heuer ist die „INNSzenierung“ in die institutionelle Kulturförderung der Stadt Rosenheim aufgenommen. Den „Theatersommer im TAM OST“ fördern Stadt und Sparkasse großzügig.

Von: Rainer W. Janka

Rosenheim - Auf der Bühne des TAM OST saßen nicht nur Sebastian Kießer, der künstlerische Leiter des Theater-Ensembles „INNSzenierung“ und Alexander Schmid, der Mann für die Musik, sondern auch Rosenheims Kulturreferent Wolfgang Hauck. Der lobte das Ensemble wegen des exzellenten Marketings, weil es strukturiert arbeite und ein verlässlicher Partner sei und nannte das Ensemble wegen seines Umgangs mit den Rahmenbedingungen in der Pandemie „ein Katapult der Kreativität“.

Seit heuer ist die „INNSzenierung“ in die institutionelle Kulturförderung der Stadt Rosenheim aufgenommen. So wird der „Theatersommer im TAM OST“ großzügig durch die Stadt und die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling unterstützt.

Theaterlandschaft ein Markenzeichen

Hauck holte dann weit aus: Er nannte die Theaterlandschaft in Rosenheim „ein Markenzeichen“, ein „Unikum auf weiter Flur“, stark getragen vom Amateurtheater, aber „mit einem eigenen Charme“. Warum ist Theater auch im Städtedreieck München-Salzburg-Innsbruck wichtig? Kultur sei ein Abbild der Gesellschaft vor Ort, fuhr Hauck fort, sie sei am wirkungsvollsten dann, wenn sie lokal maßgeschneidert sei.

Das Theater sei aber auch eine Bühne vor Ort für die Bürgerschaft, um sich einzubringen und über das Theaterspiel bestenfalls selbst zu finden, sich persönlich zu stärken und als Teil der Gesellschaft und demokratisch mitwirkend für die Gesellschaft zu fühlen und zu leben. All dies könne nur Kultur vor Ort. Das Motto des Theatersommers, „Kunst a moi?! – Is des Kunst oder ko des weg?“ finde er sehr charmant, es werfe aber auch produktive Fragen auf. Über DIE Kunst könne man streiten, nicht aber über Kunst und Kultur an sich.

Programm für den Sommer

Nach zwei Intermezzi am Klavier durch Alexander Schmid stellte Sebastian Kießer das Programm vor. Alle Aufführungen finden im TAM OST statt, immer um 19.30 Uhr, sonntags um 17 Uhr. Es beginnt am 20. und 23. Juli mit „Der talentierte Mr. Ripley“, einer Theateradaption des berühmten Romans von Patricia Highsmith durch den österreichischen Schauspieler Jakob Elsenwenger, Mitglied im Ensemble des Theaters in der Josefstadt.

Das Einmann-Stück „Der Kontrabass“ von Patrick Süßkind spielt Daniel Hutter ab dem 27. Juli dreimal. Ab 3. August kommt dreimal „Die Niere“ von Stefan Vögel, eine witzige Beziehungskomödie über ein ernstes Thema. Ergänzt wird das Theaterprogramm durch einen bayerischen Kabarett-Abend „Hund & Hoibe“ mit Elias Andrich und Tobias Kirschner, einen musikalischen Abend mit irischen Märchen und eine musikalische Lesung der Erzählung „Der Sandmann“ von E. T. A. Hoffmann. Weitere Informationen und Karten gibt es unter www.INNszenierung.de.

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