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Angelika Maurer präsentiert Ausstellung

Drachenhafte Lichtobjekte in Schaufenster in Grassau

Beim zweiten Werk der Trilogie „Reite den Drachen“ mit dem Titel „Mittendrin“ reicht der Drache seine Hand.
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Beim zweiten Werk der Trilogie „Reite den Drachen“ mit dem Titel „Mittendrin“ reicht der Drache seine Hand.
  • VonTamara Eder
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Die Unterwössenerin Angelika Maurer bewegt sich künstlerisch in alle Richtungen. In ihrer Kreativwerkstatt in Grassau arbeite sie mit unterschiedlichen Materialien wie Licht und Schatten, Steinen und Kristallen. Nun präsentiert sie ihre erste Ausstellung in Grassau unter dem Titel „Reite den Drachen“.

Grassau – Drei große mehrdimensionale Skulpturen sind in den Schaufenstern des Ateliers zu sehen. Zunächst, so verrät die Künstlerin, entstand das Objekt „Unerwartet“. Der Titel beschreibt zugleich die Arbeit, denn völlig unerwartet entstand dieses erste Drachenobjekt. „Ich hatte wieder einmal Lust, mit Acryl zu arbeiten“, sagt sie.

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Mit viel Farbe und Spachteltechnik hat sie das Bild geschaffen – und doch fehlte ihr etwas. Sie fügte ein gefundenes Metallteil hinzu, das nach einem Drachen aussah. So entstand das erste Lichtobjekt: Ein Drache, der aus einem Ei schlüpft, umringt von vielen edlen Kristallen. Diese sind in Rot getaucht.

Funkeln in alle Richtungen

Um den Drachen noch stärker in Szene zu sehen, wurde die Skulptur hinterleuchtet. Sie funkelt nun in alle Richtungen und zieht Blicke. Mit diesem Lichtobjekt, an dem Maurer mehrere Monate gearbeitet hat, sollte das Projekt noch nicht zu Ende sein.

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Ein zweites Lichtobjekt mit dem Titel „Finde dein Licht“ entstand. Im Zentrum steht wiederum der Drache, der scheinbar dem Betrachter helfen möchte, seine innere Mitte, den Weg zu sich selbst zu finden. So reicht der Drache versöhnlich dem Betrachter die Hand. Auch hier arbeitete die Künstlerin mit Spachteltechnik und vielen Kristallen, die durch die Beleuchtung des Objekts funkeln.

Lassen Raum für eigene Interpretation

Danach schuf die Künstlerin das dritte Werk der Drachenserie: „Mittendrin“. Damit möchte sie auf ihren Schaffensprozess hinweisen. Das Objekt ist filigraner als die ersten zwei und noch durchlässiger. Ein Pendel soll auf den eigenen Fokus lenken. Auch hier arbeitete Maurer in verschiedenen Ebenen, mit leuchtenden Farben und zahlreichen Akzenten. Ihre Objekte lassen Raum zur eigenen Interpretation.

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Wie vielseitig Angelika Maurer ist, zeigt ihr Werdegang. Bereits mit sieben Jahren nähte sie ihr erstes eigenen Kleidungsstück. Mit 18 Jahren leitete sie einen Kreativkurs und organisierte die ersten Ausstellungen. Sie ließ sich zur Damenschneiderin ausbilden. Es folge eine Ausbildung in der Gestalttherapie und anschließend ein Psychologiestudium an der Universität Erlangen.

Inspiriert von der Natur

Schnell habe sie gemerkt, dass sie keine Theoretikerin sei und arbeitete in Folge als freischaffende Malerin. Inspirieren lässt sich Maurer von der Schönheit der Natur, aus der sie auch ihre Kraft schöpft. Ihr Wunsch: Alles umgestalten, was ihr in die Finger kommt.

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