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Autorenwoche in Aschau

Die Aschauer Himmelsleiter als Inspiration für Kurzgeschichten

Marion Bischoff, Leiterin der Autorenwoche, und Herbert Reiter, Leiter der Tourist-info Chef, lasen eine berührende Geschichte vor, bei der sich Fiktion und reale Personen vermischten.
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Marion Bischoff, Leiterin der Autorenwoche, und Herbert Reiter, Leiter der Tourist-info Chef, lasen eine berührende Geschichte vor, bei der sich Fiktion und reale Personen vermischten.
  • VonElisabeth Kirchner
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Für die Aschauer Autorenwoche war das kürzlich an der Pfarrkirche installierte Kunstobjekt Inspiration für Kurzgeschichten. Bei einer Lesung in der Aschauer Pfarrkirche zeigten vier Autoren, welche belletristischen Flügel ihnen das Stichwort „Himmelsleiter“ verleiht.

Aschau – – Aschau steht heuer ganz im Zeichen von „Aschau ist a Schau wert.“ Eine Attraktion ist da die Himmelsleiter des Künstlers Erwin Wiegerling, eine über 28 Meter große illuminierte Leiter mit Engelsflügeln, die noch bis in den November hinein vom Nordturm der Aschauer Kirche erstrahlt (wir berichteten). Helen Sonntag setzte auf Völkerverständigung. Ihre Geschichte vom „Engel Yussuf“ erstreckte sich auf über 120 Jahre: Der Engel Jose macht sich aus Barcelona auf nach Aschau, wo er als menschgewordener Engel Josef ist und später bei der Begegnung mit Geflüchteten zum Engel Yussuf wird. Achim Wiederrecht berichtete von einer wundersamen Begegnung zweier Menschen in Aschau.

Der Mann träumt von einer Wiederbegegnung mit seiner verstorbenen Schwester, die Frau ist mit ihrem Sohn in der Aschauer Kinderklinik. Eine Geschichte mit offenem und doch erwartbaren Ende.

Verbindung von Himmel und Erde

Auch bei Sandra Jungen diente die Himmelsleiter als direkte Verbindung vom Himmel zur Erde und zu irdischen Problemen. Drei verschiedene Szenen, die in Aschau spielten, die nachdenklich und doch auch tröstlich stimmten.

Marion Bischoff, Leiterin der Aschauer Autorenwoche, sah die Himmelsleiter als Verbindung von Tod und Leben. In ihrer Kurzgeschichte fühlt eine Mutter unter der Himmelsleiter die Nähe zu ihrem aus dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr heimgekehrten Sohn. Mit wenigen Worten verstand es Bischoff, den Schmerz und die Hoffnung darzustellen. Berührend, dass die Personen der Kurzgeschichte keine Fiktion , sondern wahren Personen gewidmet waren.

Herbert Reiter, Leiter der Tourist-Info Aschau, übernahm den Part seines verstorbenen Großonkels Josef, Marion Bischoff gab die Mutter. Kirchenpfleger Werner Weyerer sprach vielen Zuhörern aus der Seele: „Was für ein wunderbarer Gedanke, dass es eine Verbindung zwischen Himmel und Erde gibt.“

Bucherlös für Benedetto-Menni-Nest

Die Autoren der Autorenwoche haben ein Büchlein erstellt, in dem man die vorgetragenen und andere Geschichten nachlesen kann. Der Erlös des Büchleins „Es gibt was ….“, das im Aschauer Buch und Café käuflich zu erwerben ist, soll dem Benedetto-Menni-Nest in Aschau zugutekommen.