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Optimistisch trotz Pandemie

Trotz Corona: Vorbereitungen für 25. Immling-Festival laufen auf Hochtouren

Szene aus der „Turandot“-Inszenierung aus dem Jahr 2019.
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Szene aus der „Turandot“-Inszenierung aus dem Jahr 2019.

Landauf, landab werden Konzerte und Aufführungen abgesagt, doch das Immling-Festival soll stattfinden. Trotz der Corona-Situation ist Intendant Ludwig Baumann optimistisch: „Wir sind zuversichtlich, dass im Sommer Kultur stattfinden kann.“

Halfing – Mit einer verregneten Aufführung von Mozarts „Zauberflöte“, die spontan in eine Reithalle verlegt wurde, fing alles an. Als der Opernsänger Ludwig Baumann 1997 auf seinem Gutshof zum ersten Mal eine Oper produzierte, rechnete niemand mit der Erfolgsgeschichte, die in den folgenden 25 Jahren geschrieben wurde. Im Sommer 2021 lädt das Immling Festival nun zum 25. Jubiläum ein.

„Optimistisch, dass im Sommer Kultur stattfinden kann“

Trotz der aktuell angespannten Situation für die Kultur blickt Intendant Ludwig Baumann optimistisch auf die nächsten Monate: „Auch in Rücksprache mit dem Kultusministerium und dem Kulturreferenten sind wir zuversichtlich, dass im Sommer Kultur stattfinden kann.“ Dafür arbeitet das Team des Immling-Festivals schon seit Jahresbeginn an einem Hygienekonzept, das im Vergleich zum vergangenen Jahr um weitere Komponenten wie Teststrategien erweitert wird.

Um allen Auflagen gerecht zu werden, musste der Spielplan erneut verändert werden. Im Mai letzten Jahres waren die Veranstaltungen der Saison 2020 auf die Saison 2021 verschoben worden: „Wir waren von der Reaktion unserer Kunden sehr berührt. Beinahe alle gekauften Karten konnten wir ins Jahr 2021 übertragen.“, so die musikalische Leiterin Cornelia von Kerssenbrock.

Festivalsaison von Ende Juni bis Ende August geplant

Da jedoch das ursprüngliche Programm für bis zu 750 Zuschauende ausgelegt ist und mit dem aktuell geltenden Mindestabstand von 1,5 Metern maximal 230 Zuschauende in die Festspielhalle eingelassen werden dürften, mussten weitere Anpassungen gemacht werden.

„Wir haben uns dafür entschieden, die Festivalsaison auf den Zeitraum von Ende Juni bis Ende August zu verschieben. Zusätzlich werden wir uns auf zwei Operneigenproduktionen beschränken und dafür mehr Spieltermine anbieten. Somit können alle unsere Gäste das tragische Schicksal von ‚Madama Butterfly‘ und die turbulente Geschichte um ‚La Cenerentola‘ erleben“, so Kerssenbrock.

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Neben den Opern bietet das Programm Einzelveranstaltungen, wie Open-Airs, Orchestergalas und Immlings Musikabende wie „O Sole Mio“ und das „Finale Grande“.

8000 Karteninhaber werden persönlich kontaktiert

Aktuell arbeitet das kleine Ticketing-Team des Festivals auf Hochtouren. Nach Abschluss der Programmplanung müssen nun die Inhaber der über 8000 bereits verkauften Karten persönlich kontaktiert und informiert werden. „Ein ganz großer Dank gilt unserem Publikum, das uns in dieser außergewöhnlichen Zeit zur Seite steht.“, betont Cornelia von Kerssenbrock.

Der Kartenvorverkauf startet am 17. Mai. Bis dahin verkürzt das Festival-Team die Wartezeit mit dem „Immlinger Jubiläumscountdown“ auf Social-Media-Kanälen, in dem jede Woche auf ein Jahr in der Geschichte Immlings zurückgeblickt wird. Mit einem Programm, das Konzeptideen erläutert, Anekdoten verrät und die schönsten Bilder der Saison präsentiert, bietet das Immling-Festival auf Facebook und Instagram eine Zeitreise durch die Jahre 1997 bis 2021. Alle Beiträge zum Nachlesen sowie aktuelle Infos zum Festival gibt es unter www.immling.de.

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