Claudia Koreck aus Traunstein: Neues Album „Auf die Freiheit“ demnächst erhältlich

  • vonAndreas Friedrich
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Um Songwriterin Claudia Koreck aus Traunstein war es zuletzt etwas ruhiger geworden. Umso gespannter dürfen Fans auf das neue Album „Auf die Freiheit“ sein, das elf Songs beinhaltet und ab Freitag, 7. August, erhältlich ist. Einen der Songs hat sie dabei einem ganz besonderen Kollegen gewidmet.

Traunstein – Es sind überwiegend Songs, die teils länger in der Ideen-Schublade schlummerten, und quasi in der Warteschleife auf weitere musikalische Bearbeitung und den Eintritt ins Studio beziehungsweise Einfädeln auf die Soundspur warteten. Herausgekommen ist ein bunter Mix verschiedenster Musikstile zwischen Disco, Folk und Rock, wobei in allen Songs Korecks klare, kräftige und variable Stimme zum Tragen kommt.

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Multiinstrumentalist und Ehemann Gunnar Graewert unterstützte mit Arrangements und als Musiker, mehrere andere prominente Solisten sind mit dabei wie Matthias Bublath (Keyboard) oder Reinhard Greiner (Trompete), die man sonst eher aus der Jazzszene kennt. Textlich geht es oft um den Klassiker Paarbeziehung mit Nähe und Distanz, so wie in „Aufgwacht von de Doudn“: „Heid bin I aufgwacht von de Doudn/Heid um viere in da Friah/Hob I gmerkt I bin am Lebn/Aber du gheast nimma zu mir“.

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Reichlich „retro“ und im Discostil kommen gleich mehrere Nummern daher, das funky „Katz und Maus“ oder das etwas beliebige „Vegas“. Ruhig und recht schön wirken die stilleren Songs „Himmi“ und „Nia zfriedn“, in dem es grüblerisch um Selbstkritik geht, intim und mit der Folkgitarre.

Die Traunsteiner Künstlerin Claudia Koreck bringt am 7. August ein neues Album auf den Markt.

Gefällig und melodisch

Fast alle Songs sind gefällig und melodisch, manchmal sehr populär und mit Hang zum Schlager wie in „Vida Bonita“, dann auch wieder mehr in der Independent-Songwriter-Linie. Ein besonderer Titel ragt heraus, es ist eine Hommage an die Indianer und gleichermaßen an den Liedermacher-Kollegen Willy Michl, den „Sound of Thunder“.

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Mit eindringlichen Texten steigert sich die Ballade hin zur Rock-Orgie, zu der Titus Vollmer megastarke Gitarrenriffs liefert. Hoffentlich gibt es Claudia Koreck und den „Sound of Thunder“ mal live gemeinsam auf der Bühne mit diesem Stück.

Rubriklistenbild: © Gunnar Graewert

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