Bezaubernde Reise von Helsinki bis Wien

Die finnische Geigerin Anna Maija Hirvonen und die in Armenien geborene Pianistin Lilian Akopova begeisterten im Grassauer Heftersaal. Im Bild links der preisgekrönte Pianist Sorin Creciun.
+
Die finnische Geigerin Anna Maija Hirvonen und die in Armenien geborene Pianistin Lilian Akopova begeisterten im Grassauer Heftersaal. Im Bild links der preisgekrönte Pianist Sorin Creciun.

Grassau – Nachdem sich sowohl der Veranstaltungsort, coronabedingt auch die Besetzung der Musiker und damit das Programm kurzfristig geändert hatten, gelang es der Musikakademie der Wolfgang-Sawallisch-Stiftung dennoch, in Windeseile eine brillante Konzertmatinee im Grassauer Heftersaal auf die Beine zu stellen.

Statt des erwarteten Streichquartetts der Staatsoper, spielten die renommierte Pianistin Lilian Akopova sowie die in Finnland geborene Anna Malja Hirvonen.

UngeheureVirtuosität

Ihre ungeheure Virtuosität und kraftvolle Brillanz als Pianistin stellte anschließend Lilian Akopova bei den „17 variations serieuses“, Opus 54 von Felix Mendelssohn Bartholdy unter Beweis. Lilian Akopova, die an der Hochschule für Musik und Theater in München und der Kalaidos Musikhochschule in Zürich lehrt, debütierte 2002 am Moskauer Pjotr Tschaikowsky Konservatorium und gibt seitdem regelmäßig Konzerte auch als Solistin in großen Konzerthallen Europas und den USA. Es erklangen auch die „Frühlingsstimmen“ nach dem Konzertwalzer von Johann Strauß (Sohn), 1883 komponiert. Auf dem Klavier wurde der Walzer im Heftersaal in eigener Transkription, jazzmäßig und improvisiert, von dem jungen, international erfolgreichen und preisgekrönten Pianisten Sorin Creciun gespielt. Den Abschluss des Konzerts bildeten „Fünf Stücke für Violine und Klavier“, Opus 81 von dem 1865 in Helsinki geborenen und 1957 verstorbenen Jean Sibelius. Finnland, gleichzeitig Heimat der Geigerin Anna Maija Hirvonen, brachten die Musikerinnen mit drei Sätzen, Mazurka, Rondino und Walzer, beglückend lebhaft zu Gehör. Christiane Giesen

Kommentare