Anerkennungspreis für Harry Potter und die Minions

Trostberg/Chieming – Bereits zum vierten Mal fand das Jugendkurzfilmfestival statt, in diesem Jahr nur mit einer Ausnahme: die Veranstaltung war online.

Das Festival bietet jedes Jahr jungen Filmschaffenden eine Plattform, ihr Können unter Beweis zu stellen und ihre Werke öffentlich zu präsentieren. Als Überraschung gab es den Anerkennungspreis des Stadtkinos Trostberg für Harry Potter & die Minions von Johannes Sens aus Chieming.

„Seid immer mutig und folgt eurer Fantasie!“ Mit diesen Worten wandte sich der bayerische Kultregisseur und Drehbuchautor Marcus H. Rosenmüller an die Jugendlichen. Eingereicht wurden insgesamt 15 Produktionen, sowohl von Einzelpersonen als auch Gruppen im Alter zwischen zwölf und 20 Jahren. Sabina Schneider und Meret Müller, Mitarbeiter des Veranstalters Q3. Quartier für Medien.Bildung.Abenteuer moderierten das Online-Festival „live“ aus dem Trostberger Kinosaal.

Zur Jury zählten: Schauspieler und Kameramann Michael Sandorov, Filmautor und Medienproduzent Markus Weisheitinger, Jugendbuchautor und Regisseur Hans-Peter Schneider, Medienpädagogin Felicitias Schwarzensteiner und Fernsehreporterin und Bloggerin Stefanie Pröstler-Meckl.

Gewinnerin in der Kategorie „Emotionen“ war der Kurzfilm „Jetzt gerade bin ich einfach nur glücklich“ von Lilly Antonia Jerabek aus München. Der Film erzählt die rührende Geschichte der jugendlichen Sky, die nach einem schweren Schicksalsschlag beginnt, sich selbst zu verletzen und sich ihren besten Freunden darüber anvertraut.

Ein weiterer sehr persönlicher und nahegehender Kurzfilm mit dem Titel „Dear 17 year old me“ konnte in der Kategorie „Storytelling“ überzeugen. Die junge Filmschaffende Katrin Kutschera aus Salzburg erzählt hier von ihrem Coming-Out und damit verbundenen Fragen und Problemen.

Gewinner in der Kategorie „Liebe zum Detail“ wurde „Der Frosch, der seine Heimat suchte“ vom pädagogischen Zentrum Schloss Niedernfels.

Den EuRegio-Sonderpreis unter dem Titel „Dein Co rona-Alltag“ erhielt Kea Bartsch aus Pfaffenhofen mit ihrem Film „Alternativen“.

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