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50 Jahre Wiederkunft Christi

Zum Schluss läuten in Kolbermoor die Glocken des Kölner Domes

Das Mesnerteam mit dem historischen Tonband aus der Gründungszeit der Pfarrei Wiederkunft Christi. Foto: Sedlbauer
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Das Mesnerteam mit dem historischen Tonband aus der Gründungszeit der Pfarrei Wiederkunft Christi.
  • VonLeonhard Sedlbauer
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Pfarrzentrum Wiederkunft Christi feiert heuer 50-jähriges Bestehen. Coronabedingt in kleinem Rahmen.

Kolbermoor – Eine Kirche, eine Turnhalle und einen sozialen Mittelpunkt für eine ganze Stadthälfte auf der sprichwörtlichen „grünen Wiese“ zu errichten war die Vision des Kolbermoorer Pfarrers und Ehrenbürgers Eugen Klaas. Was vielen seinerzeit als gewagt erschien, feierte in diesem Jahr nun schon sein 50. Jubiläum: das Pfarrzentrum Wiederkunft Christ i.

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Eigentlich war alles bereit für ein großes Fest inklusive Empfang, Festkonzert, Bewirtung und Gottesdienst. Mit den steigenden Inzidenzen verabschiedete sich im Laufe der Herbstmonate allerdings ein Programmpunkt nach dem anderen – nur noch die Festmesse konnte unter strenger Einhaltung der 3G-Regel stattfinden. „Hier feiern wir unser Jubiläum trotzdem“, begrüßte Stadtpfarrer Maurus Scheurenbrand die zahlreich erschienenen Gläubigen im markanten Gotteshaus zu Beginn des Gottesdienstes.

Der ehemalige Stadtpfarrer Robert Eisenreich bei der Festpredigt.

Aufführung von Mozarts Krönungsmesse

Die Feier wurde von Kirchenmusiker Gerhard Franke an der Orgel und Marinus und Anian Wagner mit Trompeten feierlich gestaltet – denn auch die ursprünglich geplante Aufführung von Mozarts Krönungsmesse durch die Kirchenchöre musste abgesagt werden. Als Ehrengast konnte der Stadtpfarrer auch seinen Vorgänger im Amt, Robert Eisenreich, an dessen alter Wirkungsstätte begrüßen.

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Im Rahmen seiner Festpredigt brachte Pfarrer Eisenreich seine tiefe Verbundenheit mit Kirche und Pfarrei Wiederkunft Christi zum Ausdruck. So hob er besonders das große Mosaikkreuz über dem Altar, den Kreuzweg des Trierer Künstlers Werner Persy und die verbindende Architektur der Kirchenbänke und des Altares als persönliche „Highlights“ hervor. Mit dem Zitat „Ehre gebührt dem, der die Ehre gibt“ des Theologen Ottmar Fuchs verband Eisenreich Gedanken zum Patrozinium der Kirche mit den Leistungen der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen im vergangenen halben Jahrhundert.

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So wurde im Verlauf der Messe der beiden bereits verstorbenen Seelsorger der Pfarrei, Gründerpfarrer Eugen Klaas sowie Pfarrer Horst-Georg Sommer gedacht. Gemeinsam mit allen anderen Frauen und Männern, die die letzten 50 Jahre über in der Pfarrei Wiederkunft Christi wirkten, erhielten beide auch einen Ehrenplatz in der Festschrift zum Jubiläum, die von Pfarrsekretärin Andrea Kellner zusammengestellt wurde.

Ausstellung mit 100 Bildern schildert Geschichte

Mit tatkräftiger Unterstützung einiger Zeitzeugen hatte diese zudem eine große Fotoausstellung zusammengestellt, die in mehreren 100 Bildern die Geschichte des Pfarrzentrums vom Bau der ersten Behelfskirche bis zur Stadtkirchengründung von 2014 schildert.

Fairtrade-Jubiläumsschokolade

Das originale Tonband mit dem Geläute des Kölner Doms, das in früherer Zeit, in der die Kirche noch keinen Glockenturm besaß zum Gottesdienst rief, beendete den feierlichen Jubiläumsgottesdienst. Als Ersatz für den ausgefallenen Empfang erhielt zudem jeder Besucher eine Tafel mit eigens gestalteter fairtrade-„Jubiläumsschokolade“ mit nach Hause – eine Hommage an das Projekt „Fairtrade-Stadt Kolbermoor“, an dem sich auch die Stadtkirche Kolbermoor beteiligt.

Was für eine Schau

Für alle Interessierten ist die Fotoausstellung „50 Jahre Wiederkunft Christi Kolbermoor“ in den kommenden Wochen in der Pfarrkirche Wiederkunft Christi täglich von 9 bis 16 Uhr zu besichtigen, auch die Festschrift liegt noch zur Mitnahme aus.

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