Lauf 10-Aktion

Kolbermoor: Joggen vor der Arbeit – mit Stirnlampe und Hund im Schlepptau

Fünf Kilometer ist die Truppe in dieser Woche gelaufen.
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Fünf Kilometer ist die Truppe in dieser Woche gelaufen.

Die Aktion „LAUF10“, die der SV-DJK Kolbermoor für alle anbietet, die schon lange mit dem Laufen anfangen wollten, ist angelaufen. Ziel ist es, die Teilnehmer bis zum 30. November für einen Zehn-Kilometer-Lauf fit zu machen. Mit dabei: Mangfall-Bote-Mitarbeiterin Elke Artmeier.

Kolbermoor – Die Aktion „Lauf10“, die der SV-DJK Kolbermoor für alle anbietet, die schon lange mit dem Laufen anfangen oder wieder einen Neueinstieg wollten, ist angelaufen. Ziel ist es, die Teilnehmer bis zum 30. November für einen Zehn-Kilometer-Lauf fit zu machen. Mit dabei: Mangfall-Bote-Mitarbeiterin Elke Artmeier. Sie nimmt die Leser mit auf die Strecke und berichtet wöchentlich, wie es ihr auf ihrem Weg zum großen Ziel geht. In unserer heutigen Ausgabe schreibt sie über Tag 4:

Die dritte Trainingswoche ist geschafft. Ja was soll ich sagen, diese Woche war ganz schön „zach“. Gesundheitlich war ich nicht ganz fit, hatte oft richtig starke Kopfschmerzen. Da fiel das Laufen echt schwer.

Als Hausaufgabe zum Laufen

Unsere Hausaufgabe war ja drei bis viermal Laufen, dabei einmal zehn Minuten länger als der längste Lauf bisher. Dreimal habe ich es geschafft, der längste Lauf war dabei 40 Minuten. Ganz respektabel finde ich, aber es geht sicherlich besser.

Unser Trainer meint aber auch, wir sollen es nicht übertreiben. Ruhig auch mal Gehpausen einbauen, damit sich die Gelenke und Bänder langsam an das Laufen gewöhnen. Ich habe auch festgestellt, dass ich bei kaltem, feuchtem Wetter viel leichter in meinen Laufrhythmus finde, als wenn es trocken und warm ist. Ich habe das Gefühl, da bekomme ich einfach besser Luft.

Nicht leicht, Laufen in Alltag zu integrieren

Es ist auch nicht jeden Tag gleich einfach, das Laufen in seinen Alltag zu integrieren. Der Tag ist oft voll mit Arbeit und Terminen. Dann ist es Abend und man denkt, ja laufen sollte ich ja auch noch.

Mein Plan jetzt: Immer gleich morgens vor der Arbeit laufen, da kann mein Hund auch gleich seine Morgenrunde mitdrehen. Die Stirnlampe liegt schon bereit, es ist ja jetzt morgens noch dunkel.

Aber jetzt zum Training am Montag: Treffpunkt ist wieder am Schwimmbad. Ganz so viele sind wir heute nicht, einige haben sich krank gemeldet. Diesmal geht’s über die Spinnereiinsel an den Kanal. Wir laufen nördlich des Kanals Richtung Bad Aibling. Ziel ist: konstant langsam laufen.

Den ersten Zwischenstopp machen wir beim Oberen E-Werk. Wir warten kurz bis alle wieder beisammen sind und laufen in mäßigem Tempo weiter. Es geht gut, die Temperaturen sind angenehm zum Laufen.

23 000 Schritte gemacht

Ich bin echt erleichtert, dass es gut läuft, nach der letzten Woche, war ich ein wenig frustriert. Nach etwa zweieinhalb Kilometern, am Bahnübergang, drehen wir um und laufen wieder der Spinnerei entgegen. Diesmal aber nicht am Damm, sondern mit einem Zwischensprint durch die Conradty Baustelle und dann wieder durch die Spinnerei zurück.

Fünf Kilometer sind es diesmal geworden, und ich muss sagen, es hat richtig Spaß gemacht. Meine Zahl des Tages: 23 000! So viele Schritte habe ich heute den ganzen Tag über gemacht. Jetzt bin jetzt wieder voll motiviert für die neue Woche.

Hausaufgabe diesmal: Weniger laufen als letzte Woche, langsamer und mehr Gehpausen machen. Das müsste zu schaffen sein, bis nächste Woche.

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