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Tiere in der Stadt

Wo die Schwäne in Kolbermoor ein Eiland erobern

Auf dem Weiher auf der Spinnerei-Insel hat sich ein Höckerschwanenpaar niedergelassen, Futter finden sie auch im Mangfallkanal. Klar
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Auf dem Weiher auf der Spinnerei-Insel hat sich ein Höckerschwanenpaar niedergelassen, Futter finden sie auch im Mangfallkanal.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Die Brutzeit der Wildtiere beginnt auch in Kolbermoor - auch auf der Spinnerei-Insel. Was jetzt dringend erforderlich ist und wo in Kolbermooor die Leinenpflicht gilt, erklärt Jürgen Halder vom Bauamt.

Kolbermoor – Das Gelände auf der Spinnerei-Insel ist ein Paradies für Wildtiere. Jetzt hat sich ein Höckerschwanpaar auf der kleinen Insel im Weiher auf der Spinnereiinsel niedergelassen. Derzeit beginnt die Brut- und Setzzeit, erklärt Jürgen Halder vom Technischen Bauamt der Stadt Kolbermoor. Kurz: Die Tiere brüten beziehungsweise bringen Junge zur Welt.

Hinweisschilder auf Areal

Deshalb seien besonders Hundehalter angewiesen, die Leinenpflicht einzuhalten, die hier gilt. Auch Schilder, die auf die Leinenpflicht hinweisen sind hier angebracht. Erst im vergangenen Jahr hat die Stadt auch Hinweisschilder am Rundweg des Tonwerkweihers aufstellen lassen – um die Wildtiere zu schützen.

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In diesem Jahr hat Halder noch nichts von Hunden gehört oder gesehen, die ein Tier jagten – aber das Jahr sei ja noch jung. Denn auch, wenn die Hunde freigelassen werden und nur mal kurz weg sind: „Auch im Verborgenen sind die Wildtiere“, so Halder.

Seltenen „gelben Pirol“ gesichtet

Denn auf dem Gelände der Spinnerei-Insel sind nicht nur die Schwäne, sondern auch Rehe, Dachse, Füchse und viele andere Vogelarten zuhause: Halder hat auf dem Areal schon viele Tiere beobachten können. Silberreiher, Graureiher, Stockenten, Blesshühner, Eisvögel. Und sogar den „sehr seltenen gelben Pirol“, erklärt Jürgen Halder.

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Ist denn dieses Schwanenpaar das einzige in Kolbermoor? Das könne Jürgen Halder nicht genau sagen. Aber die Tiere verteidigen schon entschieden ihr Revier. „Es sind Wildtiere, sie zeigen schon Reviergehabe“, erklärt er. Also ist davon auszugehen, dass in diesem Gebiet nur das bestehende Paar ist.

Tiere gehören zum Stadtbild

Von der Kolbermoorer Spinnerei-Insel machen sich die Höckerschwäne auch zum Mangfallkanal auf – man sieht sie beispielsweise auch auf der Höhe der von-Bippen-Straße auf dem Wasser. „Sie gehören zum Stadtbild“, sagt Jürgen Halder.

Unterwegs auf dem Wasser Richtung kleinem Eiland.

Und dass sie zum Mangfallkanal fliegen und dort gründeln sei kein Wunder, denn dort finden sie jede Menge Futter: Larven, kleine Krebse, Wasserschnecken. Sind denn auch welche am Spinnereiweiher? „Eher nicht“, so Jürgen Halder. Dort sei nicht so viel Ruhe, erklärt er.

Verordnung: Daran müssen sich Hundehalter halten

Generell sind Kampfhunde und große Hunde laut Hundehaltungsverordnung der Stadt Kolbermoor in folgenden Bereichen an einer reißfesten Leine von höchstens 150 Zentimetern Länge zu führen: Auf allen Schulhöfen, in allen Kindertageseinrichtungen, auf allen Sportanlagen (ausgenommen Hundesportanlagen), auf Verkehrswegen im Gebiet des Tonwerkweihers, auf Verkehrswegen entlang der Mangfall und entlang des Werkkanals. Des Weiteren heißt es in der Verordnung, dass Kampfhunde und große Hunde von Kinderspielplätzen und deren näherem Umfeld fernzuhalten sind. Auch ein Mitführen an der Leine in diesen Bereichen ist nicht gestattet. Aber was heißt große Hunde? Große Hunde sind erwachsene Hunde, deren Schulterhöhe mindestens 50 Zentimeter beträgt, soweit sie keine Kampfhunde sind. Erwachsene Tiere der Rassen Schäferhund, Boxer, Dobermann und Deutsche Dogge gelten stets als große Hunde, heißt es in der Verordnung der Stadt.

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