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Vom Friedhof in den Spinnereipark

Wenn Bäume ihre Heimat wechseln – Was es mit dem Gewächs-Umzug in Kolbermoor auf sich hat

Die Bauhofmitarbeiter Ibraimi Rijad (links) und Michael Schmid kümmern sich um die Baumumpflanzung.
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Die Bauhofmitarbeiter Ibraimi Rijad (links) und Michael Schmid kümmern sich um die Baumumpflanzung.

In Kolbermoor wurden kürzlich mehrere Bäume ausgegraben und an anderer Stelle wieder eingepflanzt. Chefgärtner Simon Reiter erklärt, was hinter der Baumverpflanzung steckt und warum man kein Gewächs „wegschmeißen“ will.

Kolbermoor – Insgesamt fünf Bäume – vier Heimbuchen und eine Ulme – mussten kürzlich vom alten Friedhof am Rotbachl in den Spinnereipark verpflanzt werden. Bauhofmitarbeiter gruben dazu die besagten Bäume aus, weil dort neue Wege angelegt wurden. Direkt nach der Entnahme brachten sie die Bäume in den Spinnereipark und setzten sie dort ein.

Hintergrund des Baum-Umzuges sind die alternativen Bestattungsmöglichkeiten, die am Friedhof geschaffen werden und für die die Bäume weichen mussten. Wie Stadtgärtner Simon Reiter auf Nachfrage des Mangfall-Boten mitteilte, gehören zu den alternativen Bestattungsmöglichkeiten auch Baumbestattungen. Hierzu werden Urnen um die Bäume herum in die Erde gegeben.

„Weil der alte Baumbestand teilweise falsch gesetzt war, mussten fünf Bäume ausgegraben werden“, erklärt Reiter. Natürlich, so der Stadtgärtner, wolle man diese Bäume nicht wegschmeißen. „Deshalb haben wir sie in den Spinnereipark umgepflanzt.“ Reiter versichert zudem, dass die nun fehlenden Bäume auf dem Friedhof noch durch neue ersetzt werden.nbe

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