Wanderfalken werden flügge

Diese beiden Jungfalken sollen bald den ersten Ausflug wagen. Bjoern Clauss

Rosenheim – Es ist wieder so weit: Die jungen Wanderfalken wagen den ersten Ausflug, sagt Erwin Heigl, der Mitinitiator des Projektes „Rosenheimer Stadtfalken“.

Dabei bestehe das Risiko, dass der Nachwuchs bei den Flugversuchen am Boden landet und von den Eltern nicht mehr versorgt werden kann. Deshalb bittet Heigl um die Mithilfe der Bevölkerung. „Falls jemand einen Jungfalken am Boden im Turmbereich der St.-Nikolaus-Kirche entdecken sollte, soll er mich bitte kontaktieren“, sagt er. Er ist unter Telefon 01 76/65 05 95 23 erreichbar. Heigl könne den Jungvogel anschließend „fachgerecht versorgen und nach einigen Tagen Flugtraining wieder in den Turm zurücksetzen“. Auch wenn ein Jungfalke kurz in Menschenhand ist, werde er problemlos von den Eltern weiterversorgt, teilt Heigl mit. Der Falke müsse nur in der Lage sein, vom Boden auf die Dächer zu fliegen. Mit Sitzplatz am Kreuz vom Kirchenschiff beobachtet die Falkenmutter zurzeit genau, was die Jungfalken so treiben.

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