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LESERFORUM

„Vorgehen ist ein Skandal“

Leserbrief zum Artikel „Gerhard Duschl als SV-DJK-Vorstandssprecher abgewählt“ im Lokalteil:

Putsch bei der Hauptversammlung beim SV-DJK Kolbermoor: Der Vorstand präsentierte wieder gute Resultate sowohl in finanzieller, technischer und sogar sportlicher Sicht – trotz der Behinderungen durch Corona. Solche schon seit Jahren erarbeiteten Erfolge scheinen jedoch bei manchen Menschen Begehrlichkeiten zu wecken: Zu den Wahlen war der Leiter der Abteilung Fußball (FB), Robert Straub, mit einer Truppe von jüngeren (volljährigen) FB-Mitgliedern und einem Senior-Mitglied angerückt: 39 von insgesamt 65 Personen waren somit vom FB.

Bei den Wahlen wies das Senior-Mitglied die jüngeren FBler an, was sie zu tun und wen sie zu wählen hatten. So wurde Robert Straub zum Vorsitzenden des Vereins und zwei neu eingetretene FBler zu Vorständen gewählt. Dieser Handstreich von Robert Straub war so etwas wie ein „Putsch“ oder eine „feindliche Übernahme“.

Der SV-DJK Kolbermoor ist jedoch nicht militärisch ausgerichtet und ist auch keine Firma. Er ist ein Sportverein, bei dem es nicht nur um das Ausüben von Sport geht, sondern auch um Sportlichkeit und Fairness. Hinzu kommt die christliche Basis. Und hinzu kommt, dass viele Eltern ihre Kinder in die Obhut des Vereins geben.

Das Vorgehen von Robert Straub ist deshalb ein Skandal. Er zeigt, dass allein schon wegen der Dissonanz bei den Werten von Robert Straub und denen des Vereins klar ist: Robert Straub ist für das Führen des Vereins nicht geeignet. Sollte Robert Straub weiterhin im Amt bleiben, wird er mit viel Widerstand im Verein und sicherlich auch in der Stadt rechnen müssen. Von daher sollte er nun in sich gehen und sich in den nächsten Tagen vom Verein verabschieden. Dann könnte man sagen: Schwamm drüber.

Jürgen Böhm

Kolbermoor

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