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LESERBRIEF AN DIE REDAKTION

Verkehrsprobleme nur gemeinsam lösbar

Zu „Regional denken, lokal handeln“ im Lokalteil:

Schön, dass es auch noch Kommunalpolitiker gibt, die über den eigenen Tellerrand hinaus schauen! Bürgermeister Kloo und Herr Sarsky (SUR) schildern anschaulich und eindringlich, dass Verkehrsprobleme nicht von den einzelnen Gemeinden allein, sondern nur gemeinsam gelöst werden können. Wie wahr! Als Beispiel dafür wird unter anderem der seit Langem geforderte Bahnhalt in Stephanskirchen erwähnt. Bis nach Rosenheim hat sich diese Erkenntnis aber leider noch nicht herumgesprochen. Im Stadtrat Rosenheim auf die Unterstützung der Gemeinde Stephanskirchen in Sachen Bahnhalt angesprochen, antwortete Oberbürgermeisterin Bauer kürzlich nur lapidar: „Wir mischen uns nicht ein bei Nachbarn.“ Wie kann man nur so ignorant sein? Mit dieser ablehnenden Haltung schadet Oberbürgermeisterin Bauer vor allem den Rosenheimern selbst! Statt zusammen mit der SUR (in der die Stadt Rosenheim übrigens selbst Mitglied ist) den Verkehr der Region Rosenheim zu verbessern, fällt sie mit ihrer Haltung der Gemeinde Stephanskirchen de facto auch noch in den Rücken. Das östliche Umland Rosenheims wird es der Oberbürgermeisterin danken und die Rosenheimer Straßen auf dem Weg zum Bahnhof im Berufsverkehr weiter verstopfen und nebenbei die Rosenheimer Luft mit ihren Abgasen „aufwerten“. Bleibt nur zu hoffen, dass der Rosenheimer Stadtrat doch noch zur Vernunft kommt. Sonst bliebe nur noch, dass die Rosenheimer Bürger bei der nächsten Kommunalwahl nur solche Politiker wählen, die ihre Interessen wirklich vertreten.

Johannes Lessing Bürgerinitiative Bahnhalt und Verkehrssicherheit in Stephanskirchen

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