Unterschrift mit Sicherheitsabstand

Unterschrift mit Abstand:Bürgermeister Peter Kloo (rechts) im Beisein von SUR-Geschäftsführer Thomas Sarsky beim Unterzeichnen der Vereinbarung. Stadtmarketing

Kolbermoor – Die Stadt-Umland-Arbeitsgemeinschaft Rosenheim (SUR) plant einen Radschnellweg von Stephanskirchen bis Feldkirchen-Westerham.

Nachdem eine Potenzialanalyse und eine Machbarkeitsstudie erstellt wurden und sich die Bürgermeister der SUR-Kommunen im Juni 2019 einstimmig für die Umsetzung des Projektes ausgesprochen hatten (wir berichteten), mussten zunächst die erforderlichen Beschlüsse der Stadt- und Gemeinderäte eingeholt werden. Jetzt konnte das Projekt eine weitere Hürde nehmen: Kolbermoors Bürgermeister Peter Kloo (SPD) unterzeichnete im Rathaus eine Planungsvereinbarung über die Vergabe der Vorplanung.

Der Kolbermoorer Stadtrat hatte sich bereits im Juli 2019 für die Umsetzung der Idee eines Radschnellweges von Stephanskirchen bis Feldkirchen-Westerham ausgesprochen. Außerdem wurde  Bürgermeister Peter Kloo ermächtigt, eine entsprechende Planungsvereinbarung zu unterzeichnen. Auch die anderen beteiligten Kommunen Stephanskirchen, Bad Aibling, Feldkirchen-Westerham und Bruckmühl haben bereits 2019 die erforderlichen Gremienbeschlüsse eingeholt.

Der Rosenheimer Stadtrat hat Ende Januar nun auch den entsprechenden Beschluss gefasst, sodass das Projekt jetzt in die nächste Phase, dem Abschluss einer gemeinsamen Planungsvereinbarung, gehen kann.

Bürgermeisterunterschreiben einzeln

Aufgrund der besonderen Umstände durch das grassierende Coronavirus wurde die Planungsvereinbarung über die Vergabe der Vorplanung für die Leistungsphasen eins und zwei nicht wie sonst üblich in gemeinsamer Runde der Bürgermeister unterzeichnet, sondern jeder unterschrieb einzeln vor Ort.

Im Rahmen dieser Vorplanung werden die Trassenwahl und Verkehrsführung, die Grundstücksverfügbarkeit und die technische Machbarkeit sowie der Aufwand und die Kosten vertieft untersucht. Die Gesamtkosten wurden im Rahmen der Machbarkeitsstudie auf 25 Millionen Euro geschätzt.

Auf die Stadt Kolbermoor entfallen nach Angaben der Stadtverwaltung 13,38 Prozent. Das sind 3,345 Millionen Euro. Nach Abzug der staatlichen Förderung von 75 Prozent verbleiben für die Stadt Kolbermoor Kosten in Höhe von 836 250 Euro. Die Kosten der Vorplanung wurden auf 350 000 Euro geschätzt. Auf die Stadt Kolbermoor entfallen hiervon 46 830 Euro (13,38 Prozent). Nach Abzug der Förderung von 75 Prozent verbleiben bei der Stadt 11 708 Euro.

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