Typisches Würzkraut

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Gundermann, auch Erdefeu genannt, ist ein Kraut, das in vielen Gärten nicht unbedingt auf viel Gegenliebe trifft. Das Kraut ist eines der am häufigsten anzutreffenden Wildkräuter in Mitteleuropa. Gundermann wächst vor allem auf nährstoffreichen, feuchten und lehmigen Standorten und ist vor allem auf Wiesen, Waldrändern und in Gärten.

Bad Aibling – Sehr früh im Jahr erscheinen die kleinen runden Blätter, die ab April Teppiche von violetten Blüten bilden und bei Bienen sehr beliebt sind. Berührt man die Pflanze, riecht sie intensiv nach Salbei, Minze, Thymian. Wegen seines charakteristischen Geschmacks sowie aufgrund seines Vitamin C-Gehalts machte sich Gundermann in der Vergangenheit einen Namen als Soldatenpetersilie. Es enthält außerdem viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe.

Verwendung: Blätter und Blüten

Verwechslung: die Gundelrebe kann mit dem sehr bitteren Kriechenden Günsel verwechselt werden.

Pflücken und kochen:

Der Gundermann ist ein typisches Würzkraut, man kann die jungen Blätter wie auch die Blüten nutzen. Gundermann ist sehr kräftig im Geschmack und sollte in den meisten Speisen eher untergeordnet verwendet werden. Die Blätter können roh, gehackt in Frühjahrssalaten und als Zutat für Kräuterbutter oder Kräuterquark oder gekocht zum Würzen von Kartoffelgerichten verwendet werden. Ein besonderes Schmankerl sind Schokolierte Gundermannblättchen oder in Butter gebratene Blätter.

Mein Tipp:Gundermannranken sind eine ausgefallene Dekoration für den Gartentisch.

Gundermann

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