Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Kicken in Richtung Erfolg

SV-DJK Kolbermoor strukturiert Nachwuchsarbeit im Fußball neu

Mit großem Idealismus und finanziellen Engagement gehen Armin Parstorfer, Sepp Grabmair, sowie Robert und Simone Straub (von links) als Vorreiter das Projekt Neuausrichtung der Nachwuchsarbeit der Fußballer des SV-DJK Kolbermoor an.
+
Mit großem Idealismus und finanziellem Engagement gehen Armin Parstorfer, Sepp Grabmair, sowie Robert und Simone Straub (von links) als Vorreiter das Projekt Neuausrichtung der Nachwuchsarbeit der Fußballer des SV-DJK Kolbermoor an.
  • VonTorsten Neuwirth
    schließen

„Für eine erfolgreiche Zukunft brauchen und wollen wir junge Spieler, die den Fußballer-Instinkt besitzen und sich gerade auf dem Bolzplatz oder auch beim Straßen-Kick durchsetzen können“, diese Zielvorgabe geht die Fußballabteilung des SV-DJK Kolbermoor mit einer Neustrukturierung des Nachwuchstrainings zukunftsorientiert an.

Kolbermoor – Das Konzept, bei dem der Fokus vor allem auch auf der Nachhaltigkeit liegt, ist auf fünf Jahre angelegt.

„Bei einer kritischen Bestandsaufnahme zeigte sich, dass die bisherige Jugendarbeit keine zufriedenstellende Basis für den Herrenbereich, sowohl in qualitativer als auch quantitativer Hinsicht, bildete“, bringt Fußball-Abteilungsleiter Robert Straub die Notwendigkeit zum Handeln auf den Punkt.

Diese, eher nüchterne Selbsterkenntnis, löste bei den Verantwortlichen aber keine Resignation aus, sondern den entscheidenden positiven Impuls für eine Neuausrichtung der Nachwuchsarbeit. Hier sollen die „Ur-Tugenden“ des Fußballs, wie Emotion, Leidenschaft, Intuition, Dribbling, Wendigkeit und der „Wir-Gedanke“ wieder vermehrt im Vordergrund stehen. Neben Fußball-Chef Straub gehören Armin Parstorfer (Jugendtrainer Kleinfeldbereich) sowie Sepp Grabmair (Nachwuchskoordinator) und Simone Straub (Geschäftsführerin) zum Innovations-Quartett der Fußballer.

Erste Gespräche am Spielfeldrand

„Nachdem das neue Konzept in den Grundzügen auf dem Tableau fixiert lag, kam der Zufall dazu, der uns auf die Überholspur brachte“, blickt Straub schmunzelnd zurück. So stieß Parstorfer bei einem Jugend Fußball-Turnier in München zufällig auf die „Coerver-Trainingsmethode“ (siehe Kasten) und war begeistert. „Nach den ersten Gesprächen am Spielfeldrand mit Sepp Grabmair, dem Regionalleiter Oberbayern Coerver-Coaching, war mir klar, das ist genau das Richtige für uns“, so der Jugendtrainer Kleinfeldbereich.

Nach dem intensiven Studium eines Coerver-Lehrvideos und vertiefenden Gesprächen mit dem „Coerver-Trainingsspezialist“ Grabmair, zeigte sich dann auch Fußball-Chef Straub von der innovativen Trainingsmethode begeistert.

Spontane Bereitschaft

Als dann auch noch Grabmair seine spontane Bereitschaft erklärte, sich mit seinem professionellen Fachwissen aktiv an dem Vorhaben der SVKler zu beteiligen, wurde die Idee zum ambitionierten und viel beachteten Nachwuchs-Projekt in der regionalen Fußball-Szene.

Stützpfeiler des neu ausgerichteten Jugendkonzeptes ist ein hoch motiviertes und fachlich qualifiziertes Trainerteam, bei dem das Augenmerk vor allem auch auf einer konsequenten und koordinierten Fortbildung liegt.

Stillstand ist Rückschritt

„Stillstand ist Rückschritt, und dem wollen wir nicht den Hauch einer Chance geben“, bringt Straub die Philosophie auf den Punkt. „Bei dem Trainingssystem für die F-, E- und D-Jugend gibt es aufbauend auf den normalen Trainingseinheiten weitere spezifische, mit vielen komplexen Varianten“, ergänzt Grabmair. „Eminent wichtig ist auch, dass jede Spielerin und jeder Spieler im Trainingsbetrieb einen eigenen Ball hat, mit dem sie sich permanent beschäftigen müssen“, verdeutlicht Parstorfer.

Bedeutend ist auch das finanzielle Engagement, dass die Verantwortlichen der Kolbermoorer Fußballer in das Vorzeige-Projekt investieren. „Das ist für uns schon eine gewaltige Hausnummer, wir sind für jede Unterstützung dankbar, jeder einzelne Euro geht zu 100 Prozent in unsere Nachwuchsarbeit“, so Straub.

Kids für den Sport begeistern

In den vergangenen zwölf Monaten hat sich gezeigt, dass der eingeschlagene und vor allem auch „mutige Weg der Erneuerung goldrichtig ist“. „Ein Wermutstropfen war die Corona-Thematik, aber da mussten wir eben durch“, zeigt sich Straub stolz auf das bisher Erreichte.

Auf die Frage, „quo vadis Fußball SVK 2025“, kommt die Antwort unisono wie aus der Pistole geschossen, „Kids für den Fußball begeistern und wieder ein regional anerkannter Ausbildungsverein für den Fußball-Nachwuchs werden“. Die ersten erfolgreichen Schritte dazu sind bereits getan.

Mehr zum Thema

Kommentare