Der Sommer der Sonnenblumen ist noch nicht zu Ende

Der heiße Sommer hat heuer offenbar die Sonnenblumen besonders wachsen und gedeihen – und zu Lieblinsgfotomotiven unserer Leser werden lassen.

Andreas Paukert etwa hat rund um sein Haus an der von-Bippen-Straße Kolbermoor über 40 Sonnenblumen gezählt. Die größte brachte es auf einen Korbdurchmesser von 42 Zentimetern. Paukert hat sich auch mit der Geschichte der Sonnenblumen beschäftigt: „Helianthus annuus“ aus der Familie der Asteracaea, der Korbblütler, ist in Kanada, USA und Mexiko heimisch. Etwa 2500 v. Chr. wurde sie bereits am Mississippi und in Mexiko angebaut. Seefahrer brachten sie 1552 nach Europa. Als Nutzpflanze liefert sie seit dem 19. Jahrhundert Sonnenblumenöl. Die Kerne gehen geröstet sogar als Kaffeeersatz, werden aber besonders gerne auch als Vogelfutter verwendet. Hauptanbaugebiete sind China, Russland, USA und Ukraine. Andreas Paukert hat sich auch einmal die Mühe gemacht, die Kerne einer Sonnenblume von 22 Zentimetern Durchmesser zu zählen: Er kam auf 1107 Kerne, die es auf eine Gesamtgewicht von 150 Gramm brachten. Besonders freut es Andreas Paukert aber, dass seine Sonnenblumen das „Lieblings-Restaurant“ zahlreicher Vögel sind. Sogar der Stieglitz, der – nach seiner eigentlichen Lieblingsspeise – auch Distelfink genannt wird, ist in seinem Garten schon vertreten. Andreas Paukert

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