Projekt über drei Jahre

So spart Kolbermoor 447.000 Kilowattstunden Strom

Teil des dreijährigen Projektes war es auch, sich vor Ort bei den anderen Kommunen zu informieren. In Kolbermoor trafen sich die Vertreter der teilnehmenden Städte und Gemeinden vor einem Jahr in der Werkssiedlung. Dort informierte Architekt Gotthart Fellgiebel (links) über die über die energetische Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Werkssiedlung. Geheizt werde ein Teil der Siedlung beispielsweise mit Erdwärme, obendrein habe man für die Dämmung speziellen Putz verwandt.
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Teil des dreijährigen Projektes war es auch, sich vor Ort bei den anderen Kommunen zu informieren. In Kolbermoor trafen sich die Vertreter der teilnehmenden Städte und Gemeinden vor einem Jahr in der Werkssiedlung. Dort informierte Architekt Gotthart Fellgiebel (links) über die über die energetische Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Werkssiedlung. Geheizt werde ein Teil der Siedlung beispielsweise mit Erdwärme, obendrein habe man für die Dämmung speziellen Putz verwandt.
  • Ines Weinzierl
    vonInes Weinzierl
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Ein dreijähriges Projekt endet: Kolbermoor reduziert Energieverbrauch städtischer Gebäude. Wie das funktioniert hat und ob die kommune die Ziele erreicht hat, lesen Sie hier.

Kolbermoor – Die Kommunen haben alle an einem Strang gezogen: Ihr Ziel war es im Rahmen des dreijährigen Projektes „Energie-Effizienz-Netzwerks Südbayern“ Energie einzusparen – thermisch und elektrisch. Auch die Stadt Kolbermoor hat an dem Projekt, das jetzt geendet hat, teilgenommen.

Rathaus, Schulen und Bauhof analysiert

In dieser Zeit – 2018 bis heute – hat die Stadt 447 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr bei kommunalen Gebäuden einspart. Diese Zahl lässt sich anhand eines Beispiels einordnen: Rund 4000 Kilowattstunden benötigt eine vierköpfige Familie jährlich. Das Ziel Kolbermoors zu Beginn des Projektes war, den Verbrauch um 297 Megawattstunden zu reduzieren. Jetzt sind es 150 Megawattstunden mehr geworden. „Das ist ein gutes Ergebnis“, sagt Klimaschutzmanager Martin Korndoerfer.

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Ziel war es, 13 Prozent der elektrischen Energie (181 Megawattstunden/pro Jahr) einzusparen. Umgesetzt hat die Kommune 22 Prozent – 306 Megawattstunden pro Jahr. Die thermische Energie sollte um vier Prozent reduziert werden – 116 Megawattstunden. Erreicht hat die Mangfallstadt fünf Prozent – 141 Megawattstunden.

So erreichte man das Ziel

Aber wie konnte das erreicht werden? Zu Beginn des Projektes wurden zehn Kolbermoorer Liegenschaften der Kommune angeschaut. Dazu zählten beispielsweise das Rathaus, die Schulen, der Bauhof, das Schwimmbad, der Neue und der Alte Friedhof sowie die städtische Wohnanlage Am Moorgarten. Diese Liegenschaften wurden hinsichtlich des Einsparpotentials hin unter die Lupe genommen.

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Binnen der drei Jahre wurden beispielsweise die Fenster der städtischen Wohnanlage Am Moorgarten im Rahmen einer Teilsanierung erneuert. Darüber hinaus bekam die Adolf-Rasp-Schule eine Photovoltaikanlage verpasst. Außerdem wurden die Werktore des Kolbermoorer Bauhofs weiter verdichtet – so tritt weniger Wärme aus. Neben den Zielen, die vereinbart wurden, haben sich die jeweiligen Mitarbeiter der Kommunen – aus dem Mangfalltal hat auch Feldkirchen-Westerham teilgenommen – auch viermal im Jahr getroffen. Bei diesen Netzwerktreffen konnten die Vertreter der Kommunen sich austauschen und sich durch Vorträge von Experten über energetische Fachthemen und Neuheiten informieren.

Treffen 2020 in Kolbermoor

Im Januar 2020 hat in Kolbermoor so ein Treffen stattgefunden. Bei einem Rundgang ging es um die „Energetische Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Werkssiedlung“. Architekt Gotthart Fellgiebel führte die Teilnehmer durch die Werkssiedlung und informierte beispielsweise darüber, das ein Teil der Siedlung beispielsweise mit Erdwärme geheizt wird und dass man obendrein für die Dämmung speziellen Putz verwandt habe.

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