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Abkühlung mit Routine

So geht es dem Freibad Kolbermoor zwei Monate nach der Öffnung

Endlich wieder Kurse: KolbermoorerBademeister Charlie Meier freut sich, den Kindern zumindest in Kleingruppen wieder Unterricht geben zu können.
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Endlich wieder Kurse: Kolbermoorer Bademeister Charlie Meier freut sich, den Kindern zumindest in Kleingruppen wieder Unterricht geben zu können.
  • Korbinian Sautter
    VonKorbinian Sautter
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Es herrscht Gelassenheit in den Becken und auf den Wiesen des Kolbermoorer Freibads. Nachdem im vergangenen Jahr die Vorschriften aufgrund der Corona-Pandemie für Aufruhr sorgten, hat sich mittlerweile ein bekanntes System etabliert.

Kolbermoor – Mit Grenzen für Besucherzahlen, Abstandsregeln und Einlasskontrolle entstand in der diesjährigen Freibadsaison bei Besuchern und Betreiber eine gewisse Routine.

„Wir sind die Abläufe mittlerweile gewohnt“, bilanziert Charlie Meier, Bademeister und Schwimmlehrer des Freibads Kolbermoor, mit Blick auf die vergangen zwei Monate. Anfang Juni öffneten die Tore des städtischen Freibads unter ähnlichen Auflagen wie bereits ein Jahr zuvor. Wo normalerweise 3000 Besucher gleichzeitig reinpassen, dürfen aktuell nur rund 1500 Schwimmer das Bad betreten. Kontrolliert wird das mithilfe der Tickets. „Wir haben ein bestimmtes Kontingent an Eintrittskarten“, sagt Meier.

Bademeister bleibt gelassen

Sind alle verkauft, müssen sich neue Besucher gedulden, bis jemand das Bad verlässt. Ein Prinzip, das einwandfrei funktioniere, allerdings zu Stoßzeiten bereits ein paar Mal zu Wartezeiten von bis zu einer halben Stunde führte.

Für den Bademeister ist das ärgerlich, allerdings im Moment nicht zu vermeiden. Die Stadt Kolbermoor hat demnach sowieso bereits alles getan und ist den Bürgern entgegengekommen, indem das Freibad überhaupt geöffnet wurde - und das sogar ohne Voranmeldung oder negativen Coronatest.

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Neu in dieser Freibadsaison ist in erster Linie der Kioskbesitzer, der laut Meier gut bei den Gästen ankommt. Die Auswahl erstreckt sich dabei vom Nudelsalat über Pizza bis hin zur Wurschtsemmel. Für die passende Verpflegung sei dementsprechend immer gesorgt. Auch wenn beim Anstehen nach wie vor die Maskenpflicht gilt, die für das sonstige Gelände des Bades aufgehoben ist.

Bei gutem Wetter wieder zwei Kinder-Schwimmkurse pro Tag

Eine unerwartete Neuerung brachte außerdem das Unwetter mit sich. Durch die schweren Sturmböen Ende Juli knickte ein großer Baum auf der Liegewiese um und zwang das Freibad dazu für einen Tag zu schließen. „Das Problem war nicht nur der Baum, sondern auch, dass alles im Wasser schwamm, was da nicht hingehörte“, erinnert sich der Kolbermoorer Bademeister. Nachdem das Chaos von Mitarbeitern des Bauhofs beseitigt wurde, ist davon allerdings nichts mehr zu sehen. Übrig blieben nur ein paar Sonnenplätze mehr als vorher.

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Ein Grund zur Freude sind für Meier vor allem die Schwimmkurse, die bei gutem Wetter zumindest mit zwei Kindergruppen pro Tag wieder stattfinden können. Da im Winter die Hallenbäder geschlossen blieben, sei der Andrang allerdings enorm. Mit maximal fünf Kindern in einer Gruppe ist es für den Schwimmlehrer deshalb schier unmöglich, alle Anfragen abzudecken.

„Die Liste ist so lang, da werden wir in diesem Jahr gar nicht durchkommen“, ist er sich sicher. Denn auch wenn das Freibad wie schon im vergangenen Jahr erst einen Monat später als gewöhnlich öffnete, wird es voraussichtlich wie gewohnt Mitte September wieder schließen. Bis dahin würde man allerdings versuchen, so viel wie möglich abzuarbeiten und in erster Linie den Kindern zwischen vier und 14 Jahren das Schwimmen beizubringen.

Volle Auslastung wohl erst im Jahr 2022

Solange der Andrang an einem sonnigen Tag nicht zu groß wird, ist Charlie Meier grundsätzlich zufrieden mit der bisherigen Freibadsaison. „Natürlich wäre es schön, wenn man wieder mehr Menschen reinlassen könnte“, meint er. In Anbetracht der Lage ist er jedoch froh, überhaupt wieder am Beckenrand stehen zu können. Wenn das Wetter noch ein wenig mitspielt, seien in jedem Fall auch noch einige schöne Tage drin, die man ohne Bedenken im Kolbermoorer Freibad verbringen kann. „Im kommenden Jahr geht ja dann vielleicht schon wieder mehr.“

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