Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Schutz eines Wohngebiets

Pullach: Endspurt beim Deichneubau

Mit diesem Spezialgerät wird das „Fräs-Misch-Injektionsverfahren“ durchgeführt. Baumann
+
Mit diesem Spezialgerät wird das „Fräs-Misch-Injektionsverfahren“ durchgeführt. Baumann
  • VonJohann Baumann
    schließen

Zum Schutz des Wohngebietes „Pullacher Au“ wird derzeit im Rahmen der Hochwasserschutzmaßnahme „Kolbermoor BA 6“ ein etwa 650 Meter langer und zwischen zwei und 2,50 Metern hoher Deich errichtet.

Pullach – „Für ihn wurden etwa 14 000 Kubikmeter Kies aufgeschüttet und verdichtet“, erklärt die verantwortliche Projektleiterin des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim, Baurätin Iris Reitinger-Eß, dem Mangfall-Boten. Zur zusätzlichen Stabilisierung wurde der Deich mittels des „Fräs-Misch-Injektionsverfahrens“ mit einer sogenannten „Erdbetonwand“ als Innendichtung verstärkt. Dabei wird der Damm in der Mitte von einem Spezialgerät mit einer sechs Meter langen „Monster-Kettensäge“ vertikal aufgeschlitzt und das dabei gelockerte Kiesmaterial mit einer Betonsuspension vermischt.

Der Damm wird in der Mitte aufgeschlitzt und diese Doppel-T-Stahlträger werden in den Deich „implantiert“.

Stahlträgerim Deichschlitz

In diesen „Deichschlitz“ wird anschließend per Bagger ungefähr alle drei Meter ein Doppel-T-Stahlträger senkrecht „implantiert“. Die Fläche der Erdbetonwand, in die etwa 100 Tonnen Stahlträger eingesetzt wurden, beträgt insgesamt etwa 3600 Quadratmeter. Den Abschluss der Deicharbeiten, die im Zeitraum Oktober/November 2021 beendet sein sollen, bilden dann die Fertigstellung des Deichweges und der Böschungen.

Auf diesem Deich-Teilstück ist die Erdbetonwand eingebracht.

Weitere Nachrichten aus Kolbermoor finden Sie hier.

In der Zwischenzeit läuft die Ausschreibung für den zweiten Schwerpunkt der Hochwasserschutzmaßnahme. Dabei wird entlang der Umgehungsstraße (ST 2078) vom Deichende in Richtung Willing eine rund 600 Meter lange Spundwand-Barriere errichtet. Der Baubeginn für diese Aktion ist laut Iris Reitinger-Eß für den Herbst 2021 vorgesehen.

Kommentare