„Pizzicato“ startet „Kleinen Kultursommer“

Kolbermoor – Nach der langen und unerwarteten Corona-Pause lechzen Musiker nach Auftrittsmöglichkeiten und Konzertfreunde nach Konzerten.

Darum hat sich der „pizzicato Kulturverein Kolbermoor“ kurzentschlossen den „Kleinen Kultursommer Kolbermoor“ ausgedacht. In etwa 45-minütigen Konzerten in der katholischen Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit gibt es die Möglichkeit zur „Live-Kultur“. Das Platzkontingent ist wegen der Abstandsregeln noch begrenzt, aber ein Anfang soll mit dieser Reihe gemacht werden.

Ab 11. Juli warten an vier Samstagen jeweils ab 20 Uhr vier Formationen auf die Besucher. Den Anfang machen „Tenor und Orgel“, wobei Herbert Gruber und Herbert Wess aus Rosenheim Werke unter anderem von Nicolaus Bruhns, Johann Sebastian Bach, Josef Rheinberger präsentieren.

Am 18. Juli musizieren „Geige und Orgel“ alias Marinus Kreidt und Gerhard Franke die Sechs Stücke op. 150 von Joseph Rheinberger.

Eine etwas ungewöhnliche Kombination ist am 25. Juli zu erleben: „Hackbrett und Orgel“ ist für Kolbermoor allerdings nichts Unbekanntes, denn bereits vor drei Jahren gaben die Bundessieger von „Jugend musiziert“, Johanna Stössel und Johanna Trifellner mit ihren Hackbrettern sowie Aaron Voderholzer an der Orgel eine eindrucksvolle Demonstration ihres Könnens.

Beim vierten Konzert am 1. August gibt es Musik von Mozart und Dvorak. Ein Streichquartett mit Musikstudenten aus der Region beschließt den Kultursommer. Betty Akhigbe, Konstantin Kneißl, Simon Holst und Jakob Helbich bilden diese Formation.

Der Eintritt ist immer frei, allerdings ist es zwingend erforderlich, sich unter www.pizzicato-kolbermoor. de einen der Plätze zu reservieren. sel

Kommentare