Kommentar: Warum der Sieg von Kolbermoors Bürgermeister Peter Kloo das Vertrauen der Wähler zeigt

Unsere Kollegin Eva Lagler empfand die Auszählung der Stimmen in Kolbermoor als Krimi. Das Ergebnis hingegen als Zeichen der Zufriedenheit der Wähler.

Das muss man den Kolbermoorern lassen – sie sorgten gestern für einen Krimi in der Vorabendzeit – mit einem Kracher schon gleich in der ersten Runde. Als das erste Ergebnis aus dem ersten Wahllokal kam, gab es sicher nicht wenige, die sich die Augen rieben: Amtsinhaber Peter Kloo bei über 50 Prozent. Dass der Wert zwischenzeitlich wieder unter diese Marke rutschte, dann mal wieder knapp darüber lag, ließ die Beobachter den Atem anhalten. Dass Kloo es auf Anhieb schaffte, seinen Chefsessel im Rathaus zu verteidigen, hatten angesichts von vier Mitbewerbern wohl die wenigsten erwartet. Doch zeigt es, dass die Kolbermoorer unterm Strich auch nach 18 Jahren noch recht zufrieden mit ihrem Bürgermeister sind – auch wenn er sich in der Krematoriumsdebatte im vergangenen Jahr heftigster Kritik aus Teilen der Bevölkerung ausgesetzt sah. Aber das war letztlich nur eines von vielen Themen, die die Stadt bewegen. Dass Kloo und das konstruktive Miteinander im Stadtrat für Stabilität in der Mangfallstadt stehen, die seit jeher als „rote Hochburg“ gilt, wurde gestern Abend vom Wähler einmal mehr gewürdigt.

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