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Absolute Spitze

Kolbermoors Mittelschüler begeistern sich fürs Stadtradeln: „Kleine Strolche“ kommen auf 2557 Kilometer

Auch die mobilen Bürgerversammlungen waren Bestandteil der Kolbermoorer Stadtradel-Aktionen. Dabei erlebten die Teilnehmer auch besondere Momente – so eine Baustellenbegehung der Westtangente und die Überquerung der Brücke über den Aicherpark.
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Auch die mobilen Bürgerversammlungen waren Bestandteil der Kolbermoorer Stadtradel-Aktionen. Dabei erlebten die Teilnehmer auch besondere Momente – so eine Baustellenbegehung der Westtangente und die Überquerung der Brücke über den Aicherpark.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Die Begeisterung der Kolbermoorer fürs Radfahren wächst unaufhörlich. Das sieht man auch an den Stadtradel-Endergebnissen. „Seit sechs Jahren sind wir dabei und seitdem steigern wir uns von Jahr zu Jahr“, ist Mobilitätsmanagerin Veronika Winkler zufrieden.

Kolbermoor – Zwar bleiben die Bruckmühler mit 195 443 Kilometern und 1380 aktiven Radler in der Kategorie „Kommunen zwischen 10 000 und 49.999 Einwohnern“ absoluter Spitzenreiter im Landkreis Rosenheim. Doch die Kolbermoorer pirschen sich allmählich heran. In diesem Jahr erstrampelten sie 73 373 Kilometer. Das sind 13 642 Kilometer mehr als im vergangenen Jahr (59 731 km) und 32 828 Kilometer mehr als 2019. Damals gingen 40 545 Kilometer in die Wertung ein. Auch die Zahl der Teilnehmer hat sich seitdem mehr als verdoppelt. Gingen 2019 noch 190 Radler in 15 Teams an den Start, waren es in diesem Jahr 443 Radelnde in 36 Teams.

Die Zahl der radelnden Parlamentarier ist stabil geblieben: Vom 25-köpfigen Kolbermoorer Stadtrat nahmen nur drei Vertreter am Stadtradeln teil. Im Vergleich: In Bruckmühl machen 20 Marktgemeinderäte mit. „Leider geben viele ihre Kilometer nicht in die Statistik ein“, räumt die Mobilitätsmanagerin zur Ehrenrettung ein. Die insgesamt 443 Kolbermoorer Stadtradler waren im Durchschnitt 43 Jahre alt. „Es haben mehr Frauen als Männer teilgenommen“, würdigt Winkler die „Frauenquote“. Das Allerwichtigste aber sei die Freude am Radfahren. Und die war in diesem Jahr bei den 123 Radlern der Pauline-Thoma-Mittelschule besonders groß. Sie kamen auf 10 189 Kilometer und haben sich damit für den Siegerpokal „Das goldene Rad“ qualifiziert.

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Auf das silberne Podest kam die Cohu GmbH mit 15 Teilnehmern und 7992 Kilometer. Bronze erkämpfte sich das „Offene Team“ mit 19 Teilnehmern und 5936 Kilometern. Pro Kopf wurden durchschnittlich 280 Kilometer erradelt. Das absolute Spitzenergebnis von 1361 Kilometern pro Kopf erreichte das zweiköpfige Team „Steppenwolf“, dicht gefolgt von 1211 Kilometern pro Kopf vom vierköpfigen Team der „Pedaleure“.

Aber, so betont die Stadtradel-Managerin: „Jeder Kilometer zählt.“ Gerade bei den jüngsten Teilnehmern seien vor allem die Freude an der Bewegung, frische Luft und vor allem Selbstständigkeit wichtig. So brachten 35 Radler aus dem Kindergarten „Kleine Strolche“ 2557 Kilometer zusammen, die sechs Teilnehmer aus dem Kindergarten „Momo“ 648 Kilometer oder die 25 Radler der Adolf-Rasp-Grundschule 2570 Kilometer. „Es ist so wertvoll, wenn Kinder selbst zum Kindergarten oder zur Schule radeln oder mit dem Roller unterwegs sind“, würdigt Winkler das Ergebnis der Jüngsten.

Die Siegerehrung findet im Rahmen des Synergie-Festvals am 24. September statt. Neben dem „Goldenen Rad“ gibt es viele Preise wie Eintrittskarten fürs Schwimmbad oder Tickets für den Stadtbus.

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