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Kolbermoorer Friedhof: Rund 20 Grabsteine wackeln

Auf dem Neuen und Alten Friedhof in Kolbermoor wurden rund 2500 Grabsteine auf Standfertigkeit geprüft. weinzierl

Zwei Tage lang wurden jetzt die rund 2500 Grabsteine am Neuen und Alten Friedhof in Kolbermoor ob ihrer Standfestigkeit geprüft.

Kolbermoor – Rund 20 Grabsteine wackeln, teilt die hessische Firma Grabmalpflege Manfred Becker auf Anfrage des Mangfall-Boten mit.

Im vergangenen Jahr wurden lediglich 15 wacklige Grabsteine gezählt, so eine Mitarbeiterin der städtischen Friedhofsverwaltung gegenüber unserer Zeitung.

Und so geht es: David Becker, Mitarbeiter der Firma, überprüft in Kolbermoor jeden Grabstein einzeln.

Er setzt ein Prüfgerät mithilfe eines Gummipropfens am Grabstein an und los geht es. Dieses Gerät übt jetzt mit 300 Newton (30 Kilogramm) Druck auf den Stein aus. Das Gerät erkennt, ob der Stein dem Druck standhält. Wenn nichts ruckelt und wackelt, sitzt er fest und Becker geht um nächste Stein und wiederholt das Prozedere.

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Nach zwei Tagen hat er jeden Grabstein kontrolliert – rund 20 wackeln. „Das ist ein guter Schnitt“, sagt Becker. Als nächstes kommt die Stadt zum Zug: Die Hinterbliebenen werden seitens der Friedhofsverwaltung Kolbermoor angeschrieben, um eine Standfestigkeit wieder herzustellen – „dazu werden meist Steinmetze beauftragt“, sagt eine Mitarbeiterin der Friedhofsverwalting auf Anfrage. Übrigens: Einmal im Jahr finden diese Prüfung statt.

Ziel der Grabmalprüfung ist die Sicherheit: „Gerade ältere Menschen stützen sich mal auf einem Grabstein ab“, erklärt Grabmalpflege-Mitarbeiterin Valentina Weißbach. iw

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