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Entwässerung an der Karolinenhöhe

Ein Regenwasser-Problem in Kolbermoor: Eine Sofortmaßnahme soll jetzt Abhilfe schaffen

Im Bereich von Sudetenstraße, Karolinenhöhe und Am Gangsteig ist eine neu geordnete Regenentwässerung erforderlich, damit die Grundstücke bei Starkregen nicht überschwemmt werden.
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Im Bereich von Sudetenstraße, Karolinenhöhe und Am Gangsteig ist eine neu geordnete Regenentwässerung erforderlich, damit die Grundstücke bei Starkregen nicht überschwemmt werden.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Bei Starkregen gibt es an der Karolinenhöhe immer wieder Probleme. Nicht nur durch die Hanglage im Bereich zwischen Sudetenstraße, Karolinenhöhe und Am Gangsteig, sondern vor allem durch die unklare Entwässerungssituation. Das Thema beschäftigt die Bauverwaltung schon lange. Jetzt soll mit einer Sofortmaßnahme zumindest im südlichen Bereich der Karolinenhöhe Abhilfe geschaffen werden.

Kolbermoor – Wie ist die Lage vor Ort? Im Vorfeld der Planungen wurde eine Berauchung des Gebietes durchgeführt, der Kanal befahren und gespült. Dabei ging es nicht nur um den Zustand der Entwässerungsanlagen, sondern vor allem um die Frage, wer eigentlich wohin entwässert. Bislang war bei vielen Grundstücken unklar, an welchen Regenwasserkanal sie angebunden sind.

Kanalbefahrung brachte zahlreiche Mängel zutage

Bei den Untersuchungen wurden zahlreiche Mängel festgestellt – unter anderem Fehlanschlüsse, defekte Leitungen oder Sickeranlagen, die nicht funktionieren. „Es ist eine Aufgabe für die nächsten Jahre“, erläuterte Stadtbaumeister Andreas Meixner dem Kolbermoorer Stadtrat. „Der Bereich von Sudetenstraße, Karolinenhöhe und Am Gangsteig wird im Trennsystem entwässert“, informierte er.

Die Regenentwässerung in der Karolinenhöhe und dem westlichen Teil der Straße Am Gangsteig erfolge über Regenwasserkanäle. Die Hauptlast übernehme eine DIN-400-Verrohrung des ehemaligen Schellgrabens, der die Straße Am Gangsteig und die Sudetenstraße kreuzt und in Richtung Bahngraben verläuft.

Ein Teil der Grundstücke im Hangbereich besitze keinen direkten Kanalanschluss, sodass das Regenwasser über die Nachbargrundstücke den Kanälen zugeführt werde. „Bei starken Regenfällen hat sich gezeigt, dass die Kanäle in diesem Bereich ausgelastet sind und in extremen Situationen kein Wasser mehr aufnehmen können“, erinnerte Meixner an die Überschwemmungen vom 26. und 27. Juli vergangenen Jahres.

Die Regenentwässerung muss in diesem Bereich dringend neu geordnet werden. Das soll im Zuge des Straßenbaus der Straße Am Graben und der Karolinenhöhe erfolgen. Doch fehlt es im Bereich der Straße Am Gangsteig noch an Grund. Die Umsetzung der Maßnahme kann aber erst erfolgen, wenn der erforderliche Grunderwerb erfolgt ist. Deshalb soll eine Sofortmaßnahme im südlichen Bereich der Karolinenhöhe die Situation jetzt entschärfen.

„Es ist geplant, den Regenwasserkanal des südlichen Teilstücks der Karolinenhöhe um etwa 50 Meter zu verlängern“, erläuterte Meixner. Die Verlängerung sei auch erforderlich, weil ein geplanter Ersatzbau in diesem Bereich ans Regenwassersystem angeschlossen werden muss. Um einen unterirdischen Retentionsraum für Starkregenereignisse zu schaffen, soll der neue Kanal einen Innendurchmesser von 80 Zentimetern (DIN 800) erhalten.

Unterirdischer Rückhalt von 25 Kubikmetern

Damit entstehe ein Rückhaltevolumen von etwa 25 Kubikmetern. Durch den Einbau von zusätzlichen Straßeneinläufen soll auch die Oberflächenentwässerung der Straße in diesem Bereich verbessert werden.

Die Kosten für die Sofortmaßnahme belaufen sich auf circa 114.000 Euro. Da auch die Gasleitung verlegt werden muss, kommen außerdem 33 Prozent der dabei entstehenden Kosten auf die Stadt zu.

Der Stadtrat stimmte dem Neubau des Regenwasserkanals im südlichen Teilstück der Karolinenhöhe einstimmig zu. Er soll noch in diesem Jahr erfolgen.

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