Kinderheim Madonna Angels

Kolbermoor: So geht es Schwester Mary und den Knirpsen im nigerianischen Atani

Massive Regenfälle führten zu Überschwemmungen, auch das Waisenhaus war betroffen. Die Mädchen und Buben nutzen die Situation zum Badespaß.
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Massive Regenfälle führten zu Überschwemmungen, auch das Waisenhaus war betroffen. Die Mädchen und Buben nutzen die Situation zum Badespaß.

Heuer war es Schwester Mary nicht möglich, nach Kolbermoor zu kommen. Wie sie das Corona-Jahr in Nigeria erlebte und wie es jetzt weitergeht, lesen Sie hier.

Kolbermoor – Der Förderverein „Madonna Angels“ ist in regelmäßigen Abständen mit Schwester Mary (59) in Nigeria in Kontakt. Die Ordensfrau konnte heuer coronabedingt nicht nach Kolbermoor kommen und so fand auch kein Infotag statt. Auch in Nigeria wurden Maßnahmen hinsichtlich der Corona-Pandemie verordnet. Es herrscht dort Maskenpflicht, Schulen und Kindergärten sind geschlossen.

Mädchen und Buben sind nicht infiziert

In dem Bundesstaat, in dem sich das Kinderheim von Schwester Mary befindet, das der Kolbermoorer „Verein zur Förderung des Projektes ,Madonna Angels‘“ unterstützt, gibt es jedoch keine Infizierten und keine Kranken. Das Leben mit den vielen Mädchen und Buben war im Kinderheim oft schwierig. Nichtsdestotrotz beschäftigten und beschulten die Schwestern die Kinder so gut es ging.

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Ende September war in Nigeria das normale Leben zurückgekehrt, doch führten kräftige Regenfälle zu einem starken Hochwasser und das öffentliche Leben lag wieder lahm. Auch im Heim stand alles im Wasser. Die Kinder nutzen diese Lage allerdings zum Badespaß.

Paten unterstützen Schwester Mary

Wie Schwester Mary berichtet, ist seit November das Leben in Nigeria wieder angelaufen. Das Hochwasser ist weg und es gibt viele Unruhen im Land. Corona führte zu noch mehr Armut in dem Gebiet. Die Hilfe der Paten unterstützt die Menschen in Atani im Heim sowie die Armenspeisung, die Schwester Mary durchführt.

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2021: Hoffen, dass Ordensfrau kommt

Alle sind gesund. Wie Schwester Mary mitteilte, findet täglich im Heim eine Gebetsstunde für die Situation in der Welt sowie für die Paten in Deutschland und für alle Menschen statt. Alle hoffen, dass der Besuch der Ordensfrau im nächsten Jahr stattfinden kann und dass sich die Zustände nicht weiter verschlechtern.

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