AUSBAU DER ANLAGE AM ROTHBACHL

Kolbermoor: Neue Hindernisse für die Skater-Szene

Der Skaterpark am Rothbachl wird erweitert: Der Platzstreifen vorne rechts wurde als Fundament für neue Hindernisse betoniert, der Erdbereich davor neu eingesät.
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Der Skaterpark am Rothbachl wird erweitert: Der Platzstreifen vorne rechts wurde als Fundament für neue Hindernisse betoniert, der Erdbereich davor neu eingesät.

Das Park-Gelände für die Kolbermoorer Skater wird mit neuen Hindernissen aufgerüstet. 45.000 Euro stehen dafür im Haushalt der Stadt für den Ausbau der Anlage am Rothbachl zur Verfügung.

Kolbermoor – Auch wenn die Skater-Anlage Am Rothbachl in Kolbermoor für Sportler aktuell aufgrund der Corona-Beschränkungen gesperrt ist, so rührt sich bereits einiges dort im Süden der Stadt. Das Gelände wird aufgerüstet.

Wie Jürgen Halder vom städtischen Bauamt auf Anfrage unserer Zeitung erläutert, wurde aktuell die Kiesfläche im Osten betoniert. Das Fundament wird für eines der neuen Geräte benötigt, die laut Halder voraussichtlich im April geliefert und installiert werden.

Die Arbeiten am neuen Fundament.

Die Anlage am Rothbachl besteht seit 2006

Die Anlage selbst gibt es seit dem Jahr 2006. „Die Stadt hat den Nutzern schon immer angeboten, dass sie sich melden sollen, wenn etwas verändert oder verbessert werden soll“, so Halder. Im Lauf der Jahre seien einige Neuerungen hinzugekommen.

Nun gebe es wieder eine Gruppe hochengagierter Skater, mit denen die Neuanschaffungen besprochen worden seien.

Wachsende Skater-Szene in Kolbermoor

Dazu zählt Markus Fritsch, der sich riesig darüber freut, „dass was geht am Rothbachl“. Vor allem vor dem Hintergrund der wachsenden Skater-Szene in Kolbermoor: „Es ist ein regelrechter Boom zu beobachten und ich finde es schön, wenn es ‚Artgenossen‘ gibt“, so Fritsch.

„Es ist ein komplett gemischtes Völkchen, das sich dem Sport auf dem rollenden Brett verschrieben hat.“ Bei schönem Wetter sei der Skaterpark Am Rothbachl immer voll belegt und „es kommen echt talentierte Fahrer nach“.

Nachfrage nach neuen Herausforderungen

Mit dem Park und seinen Skateboard-Obstacles (Hindernissen) seien alle Fahrer eigentlich immer zufrieden gewesen, aber die Nachfrage aus der Szene nach neuen Herausforderungen habe mehr und mehr zugenommen, so der 30-Jährige, der als Bauingenieur im gleichnamigen Ingenieurbüro Fritsch arbeitet.

Engagierter Skater: Markus Fritsch.

Die Folge: Gemeinsam mit seinem Kollegen Lukas Cablitz – begeisterter BMX-Fahrer – klopfte Fritsch mit neuen Ideen beim Kolbermoorer Bürgermeister Peter Kloo an, um Ausbau-Möglichkeiten für den Skaterplatz auszuloten.

Unterm Arm hatten beide entsprechende Entwürfe, die Cablitz als Bauzeichner ausgearbeitet hatte. Sie stießen im Rathaus auf offene Ohren: Der Bürgermeister sagte für die Erweiterung des Parks ein passendes Budget zu.

Im städtischen Haushalt sind 45.000 Euro eingestellt

„Im städtischen Haushalt sind derzeit für diese Zwecke 45.000 Euro eingestellt“, sagte Jürgen Halder unserer Zeitung. Ab April sollen im östlichen Bereich ein drei auf 1,50 Meter großes Manual Pad mit Stufen sowie eine sogenannte Street Quarter Pipe installiert werden. Später kommt ein weiteres Gerät dazu, das auf der gegenüberliegenden Seite in den Hang integriert wird.

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